{"id":8527,"date":"2026-08-29T11:44:49","date_gmt":"2026-08-29T09:44:49","guid":{"rendered":"https:\/\/bacteria.de\/?p=8527"},"modified":"2026-08-31T15:20:56","modified_gmt":"2026-08-31T13:20:56","slug":"ballaststoffmangel-symptome","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bacteria.de\/de\/ernaehrung\/ballaststoffmangel-symptome\/","title":{"rendered":"Ballaststoffmangel Symptome"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Ballaststoffmangel Symptome: Welche Anzeichen gibt es wirklich?<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Woran merkt man, dass man zu wenig Ballaststoffe isst? Beobachtungsstudien zeigen einen Zusammenhang zwischen einer hohen Ballaststoffzufuhr und einem geringeren Sterberisiko. Man k\u00f6nnte also meinen, dass die meisten darauf achten, genug davon zu essen. Tats\u00e4chlich kommt die deutsche Bev\u00f6lkerung aber im Schnitt nur auf etwas mehr als die H\u00e4lfte der empfohlenen Menge.<br>Bleibt die Frage, woran sich erkennen l\u00e4sst, ob man selbst dazugeh\u00f6rt.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einem <strong>Ballaststoffmangel<\/strong> ist gemeint, dass die t\u00e4gliche <strong>Ballaststoffzufuhr<\/strong> \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum deutlich unter den<strong> empfohlenen 30 Gramm<\/strong> liegt. Anders als bei einem <strong>Vitamin- oder Eisenmangel <\/strong>l\u00e4sst er sich jedoch nicht einfach bestimmen, da es keine Diagnose und keinen Blutwert gibt, der ihn eindeutig anzeigt.<br>Weniger relevant macht ihn das nicht. Gro\u00dfe Meta-Analysen zeigen, dass eine dauerhaft <strong>niedrige Ballaststoffzufuhr <\/strong>mit erheblichen <strong>gesundheitlichen Folgen<\/strong> einhergeht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-divi-layout\">[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;|0px||0px|false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][pac_divi_table_of_contents title=&#8220;Inhaltsverzeichnis&#8220; default_state=&#8220;closed&#8220; exclude_headings_by_class=&#8220;on&#8220; included_headings=&#8220;off|on|off|off|off|off&#8220; level_markers_1=&#8220;icons&#8220; level_markers_2=&#8220;none&#8220; title_container_bg_color=&#8220;#2DACDC&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_font_font=&#8220;Open Sans||||||||&#8220; title_font_size=&#8220;16px&#8220; heading_all_font=&#8220;Open Sans||||||||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; icon_marker_1=&#8220;5||divi||400&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/pac_divi_table_of_contents][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die meisten Menschen essen zu wenig Ballaststoffe<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man sich noch nie Gedanken \u00fcber seine <strong>Ballaststoffzufuhr<\/strong> gemacht hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, zu wenig zu essen. Denn im Durchschnitt kommen Frauen in Deutschland auf <strong>18 Gramm pro Tag<\/strong> und M\u00e4nner auf <strong>19<\/strong>. Um die empfohlene Menge zu erreichen, fehlen im Schnitt also mehr als <strong>zehn Gramm pro Tag<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Das kann folgende Gr\u00fcnde haben:<br><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Viele glauben, sie essen genug<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine europaweite Umfrage zeigte, dass rund die H\u00e4lfte der Befragten glaubte, <strong>gen\u00fcgend Ballaststoffe<\/strong> zu sich zu nehmen. In Gro\u00dfbritannien sch\u00e4tzten <strong>45 Prozent<\/strong> ihre Zufuhr als ausreichend ein. Nationale Ern\u00e4hrungsdaten zeigen jedoch, dass dort nur etwa 9,6 Prozent der Bev\u00f6lkerung die empfohlene Menge erreichen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ballaststoffgehalt wird \u00fcbersch\u00e4tzt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oft wird \u00fcbersch\u00e4tzt, wie viele Ballaststoffe tats\u00e4chlich in verschiedenen Lebensmitteln stecken. Wie schwer das einzusch\u00e4tzen sein kann, zeigt eine kleine Studie mit <strong>34 \u00e4lteren Erwachsenen<\/strong>. Sie sollten aus <strong>15 verschiedenen Lebensmitteln<\/strong> eine Auswahl zusammenstellen, die insgesam<strong>t 30 Gramm Ballaststoffe<\/strong> enth\u00e4lt. Daf\u00fcr w\u00e4ren zehn der angebotenen Lebensmittel n\u00f6tig gewesen. Die Teilnehmer w\u00e4hlten jedoch im Durchschnitt nur sechs aus und untersch\u00e4tzten damit deutlich, wie viel sie essen m\u00fcssten, um die empfohlene Menge zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nutzen ist zu wenig bekannt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ballaststoffe werden h\u00e4ufig vor allem mit einer <strong>funktionierenden Verdauung <\/strong>in Verbindung gebracht. Dabei erf\u00fcllen unterschiedliche Ballaststoffe noch viele weitere Funktionen, beispielsweise als <a href=\"https:\/\/bacteria.de\/de\/ernaehrung\/ballaststoffe\/\" data-type=\"post\" data-id=\"6946\">Nahrungsquelle f\u00fcr das <strong>Darmmikrobiom<\/strong><\/a>. W\u00e4hrend heute viel \u00fcber eine <strong><a href=\"https:\/\/bacteria.de\/de\/ernaehrung\/protein-darm-und-mikrobiom\/\" data-type=\"post\" data-id=\"8268\">ausreichende Proteinzufuhr<\/a><\/strong> gesprochen wird, stehen Ballaststoffe deutlich seltener im Mittelpunkt. Dabei wird h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt, wie <strong>wichtig<\/strong> sie f\u00fcr unsere Gesundheit sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"2912\" height=\"1632\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/netz.png\" alt=\"ballaststoffmangel symptome\" class=\"wp-image-8540\" style=\"aspect-ratio:1.7843182340767993;width:736px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/netz.png 2912w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/netz-1280x717.png 1280w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/netz-980x549.png 980w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/netz-480x269.png 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2912px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ballaststoffmangel Symptome: Kann man sie wirklich erkennen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ja und nein<\/strong>. Es gibt einige Beschwerden, die ihren Ursprung in einer zu <strong>geringen Ballaststoffzufuhr<\/strong> haben k\u00f6nnen oder zumindest teilweise damit zusammenh\u00e4ngen. Gleichzeitig sind sie aber meist unspezifisch und k\u00f6nnen auch viele andere Ursachen haben, sodass sie keine eindeutigen Zeichen f\u00fcr zu wenig Ballaststoffe sind. Leider gibt es bei einem Ballaststoffmangel nicht das eine <strong>Mangelsymptom<\/strong>, an dem man ihn einfach erkennen kann. Trotzdem lohnt sich ein Blick darauf, was man bei einer <strong>niedrigen Ballaststoffzufuhr<\/strong> merken kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was der Darm anzeigt &#8211; und was nicht<br><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verstopfung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu den am besten belegten m\u00f6glichen Beschwerden bei einer niedrigen Ballaststoffzufuhr geh\u00f6rt <strong>Verstopfung<\/strong>. Eine Studie aus dem Jahr 2019 untersuchte mehr als <strong>14.000 Erwachsene<\/strong> und fand einen Zusammenhang zwischen einer niedrigeren Ballaststoffzufuhr und einer h\u00f6heren Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Verstopfung. Au\u00dferdem zeigt eine <strong>Meta-Analyse,<\/strong> dass eine Supplementation mit Ballaststoffen bei einigen Betroffenen die Beschwerden reduzieren kann, wenn auch nicht bei allen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verstopfung kann also mit einer niedrigen Ballaststoffzufuhr zusammenh\u00e4ngen, aber auch viele andere Ursachen haben. Als alleiniges Merkmal ist sie deshalb <strong>nicht<\/strong> aussagekr\u00e4ftig genug.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Harter oder klumpiger Stuhl<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine gro\u00dfe \u00dcbersichtsarbeit, in der zahlreiche randomisierte Studien zusammengefasst wurden, zeigte, dass eine <strong>h\u00f6here Ballaststoffzufuhr<\/strong> im Durchschnitt mit etwas weicherem Stuhl einhergeht. Der Effekt war allerdings eher klein. <strong>Harter<\/strong> oder <strong>klumpiger<\/strong> Stuhl kann daher ein m\u00f6glicher Hinweis auf eine <strong>niedrige Ballaststoffzufuhr<\/strong> sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Transitzeit<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Transitzeit beschreibt, wie lange die Nahrung braucht, um den gesamten <strong>Magen-Darm-Trakt <\/strong>zu passieren. Ballaststoffe k\u00f6nnen diese Zeit beeinflussen. Eine <strong>h\u00f6here Ballaststoffzufuhr<\/strong> geht im Durchschnitt mit einer etwas <strong>k\u00fcrzeren Transitzeit <\/strong>einher. Wichtig ist allerdings: Es gibt nicht die eine &#8222;perfekte&#8220; Transitzeit, die f\u00fcr jeden Menschen gilt. In einer Studie mit gesunden Erwachsenen lag die gesamte Transitzeit im Median zwar bei etwa<strong> 23 Stunden<\/strong>, variierte aber zwischen <strong>12 und 72 Stunden<\/strong>. Diese gro\u00dfe individuelle Variation macht die Transitzeit zu <strong>keinem verl\u00e4sslichen Hinweis<\/strong> auf einen Ballaststoffmangel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-divi-layout\">[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_margin=&#8220;|||0px|false|false&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_toggle title=&#8220;Praxis-Test: So kannst du Deine Transitzeit bestimmen&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(45,172,220,0.13)&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; border_radii=&#8220;on|3px|3px|3px|3px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; title_font_size=&#8220;19px&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<p>Wer schon einmal Mais gegessen und danach einen Blick auf seinen Stuhl geworfen hat, kennt das Ph\u00e4nomen: <strong>Teile der Maisk\u00f6rner sind oft noch deutlich erkennbar.<\/strong> Genau das kann man nutzen, um die eigene <strong>Transitzeit<\/strong> zu bestimmen.<\/p>\n<p>Notiere dir daf\u00fcr, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit du den Mais gegessen hast und wann du die ersten Maisreste im Stuhl wiederfindest. Die Zeit dazwischen gibt an, wie lange der Mais f\u00fcr die Passage durch deinen <strong>Magen-Darm-Trakt<\/strong> gebraucht hat.<\/p>\n<p>Der Mais-Test ist allerdings <strong>kein<\/strong> medizinisch genauer Test und sagt auch nichts dar\u00fcber aus, ob du gen\u00fcgend Ballaststoffe isst. Er kann dir lediglich einen <strong>groben Eindruck<\/strong> von deiner Transitzeit geben.<\/p>[\/et_pb_toggle][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Oft genannte Ballaststoffmangel Symptome: Was steckt wirklich dahinter?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sucht man im Internet nach <strong>Symptomen eines Ballaststoffmangels<\/strong>, findet man h\u00e4ufig Beschwerden wie <strong>M\u00fcdigkeit<\/strong> oder <strong>st\u00e4ndigen Hunger<\/strong>. Doch was steckt tats\u00e4chlich dahinter und wie gut sind diese Zusammenh\u00e4nge wissenschaftlich belegt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">M\u00fcdigkeit und Konzentrationsprobleme<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erkl\u00e4rung klingt zun\u00e4chst plausibel: Bestimmte, vor allem<strong> viskose Ballaststoffe<\/strong> k\u00f6nnen daf\u00fcr sorgen, dass der Blutzucker nach einer Mahlzeit langsamer ansteigt. Das ist wissenschaftlich sehr gut belegt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daraus wird dann h\u00e4ufig geschlossen, dass starke Blutzuckerschwankungen vermieden werden, die zu einem &#8222;Energietief&#8220; mit M\u00fcdigkeit oder Konzentrationsproblemen f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In <strong>Humanstudien<\/strong> l\u00e4sst sich dieser Zusammenhang allerdings bisher nicht so eindeutig best\u00e4tigen. In einer Studie bekamen die Teilnehmer Fr\u00fchst\u00fccke mit unterschiedlichen Mengen an Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Dabei zeigte sich kein einfacher Zusammenhang: Mehr Ballaststoffe f\u00fchrten weder zu weniger <strong>M\u00fcdigkeit<\/strong> noch generell zu einer besseren<strong> kognitiven Leistung<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt allerdings noch einen zweiten m\u00f6glichen Zusammenhang: <a href=\"https:\/\/bacteria.de\/de\/gehirn\/die-darm-hirn-achse\/\" data-type=\"post\" data-id=\"4590\">die <strong>Darm-Hirn-Achse<\/strong><\/a>. Fermentierbare Ballaststoffe werden von Darmbakterien verstoffwechselt und k\u00f6nnen dadurch die Zusammensetzung und Aktivit\u00e4t des Darmmikrobioms ver\u00e4ndern. Das k\u00f6nnte wiederum die Kommunikation zwischen <strong>Darm<\/strong> und <strong>Gehirn<\/strong> beeinflussen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erste noch kleine Humanstudien zeigen hier interessante Ergebnisse. Nach einer mehrw\u00f6chigen Einnahme bestimmter fermentierbarer Ballaststoffe verbesserte sich die<strong> kognitive Leistungsf\u00e4higkeit<\/strong> der Teilnehmer. Gleichzeitig ver\u00e4nderte sich auch ihre <strong>Darmmikrobiota<\/strong>. Ob diese Ver\u00e4nderungen im Mikrobiom allerdings tats\u00e4chlich f\u00fcr die beobachteten Effekte verantwortlich waren, l\u00e4sst sich bisher allerdings noch nicht eindeutig belegen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"5333\" height=\"3000\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Symptome_de.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8536\" style=\"aspect-ratio:1.7776759635759694;width:662px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Symptome_de.jpg 5333w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Symptome_de-1280x720.jpg 1280w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Symptome_de-980x551.jpg 980w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Symptome_de-480x270.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 5333px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dauerhafter Hunger<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oft liest man, eine niedrige Ballaststoffzufuhr f\u00fchre dazu, dass man <strong>st\u00e4ndig Hunger<\/strong> hat und weniger satt wird. Aber h\u00e4lt diese Behauptung einer <strong>wissenschaftlichen Pr\u00fcfung<\/strong> stand?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ballaststoffe k\u00f6nnen tats\u00e4chlich dazu beitragen, l\u00e4nger satt zu bleiben. Dabei spielen unter anderem zwei unterschiedliche Wege eine Rolle: ein <strong>physikalischer<\/strong> und ein <strong>mikrobieller<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der physikalische Weg:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bestimmte <strong>viskose Ballaststoffe<\/strong> machen den Nahrungsbrei z\u00e4hfl\u00fcssiger. Dadurch k\u00f6nnen Verdauung und Aufnahme bestimmter N\u00e4hrstoffe verlangsamt werden. Das kann dazu beitragen, dass das S\u00e4ttigungsgef\u00fchl l\u00e4nger anh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der mikrobielle Weg:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Fermentierbare Ballaststoffe <\/strong>werden dagegen im Dickdarm von den Darmbakterien verstoffwechselt. Dabei entstehen unter anderem <a href=\"https:\/\/bacteria.de\/de\/koerper\/scfa-mikrobiom\/\" data-type=\"post\" data-id=\"5582\">kurzkettige Fetts\u00e4uren<\/a> wie <strong>Acetat<\/strong>, <strong>Propionat<\/strong> und <strong>Butyrat<\/strong>. Diese k\u00f6nnen auf sogenannte enteroendokrine Zellen in der Darmwand wirken. Diese Zellen sch\u00fctten unter anderem die Hormone <strong>PYY<\/strong> und<strong> GLP-1<\/strong> aus. Beide sind an der Regulation von Appetit und S\u00e4ttigung beteiligt und werden deshalb h\u00e4ufig auch als \u201eS\u00e4ttigungshormone\u201c bezeichnet. Kurzkettige Fetts\u00e4uren k\u00f6nnen ihre Aussch\u00fcttung beeinflussen und damit m\u00f6glicherweise auch unser <strong>Hunger- und S\u00e4ttigungsgef\u00fchl<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bl\u00e4hungen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Bl\u00e4hungen werden h\u00e4ufig als m\u00f6gliches Zeichen f\u00fcr einen <strong>Ballaststoffmangel<\/strong> genannt. Der Zusammenhang ist allerdings deutlich komplexer.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bl\u00e4hungen k\u00f6nnen unter anderem entstehen, wenn Darmbakterien fermentierbare Ballaststoffe im Dickdarm verstoffwechseln. Dabei entstehen neben anderen Stoffen auch Gase, die zu dem unangenehmen Gef\u00fchl f\u00fchren k\u00f6nnen. Deshalb kann gerade eine schnelle Erh\u00f6hung der Ballaststoffzufuhr anfangs zu mehr Bl\u00e4hungen f\u00fchren.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interessanterweise kann sich der Darm mit der Zeit daran anpassen. In einer Humanstudie nahm die Gasproduktion nach der Einnahme eines <strong>fermentierbaren Ballaststoffs<\/strong> zun\u00e4chst zu, sank nach zwei Wochen aber wieder auf ungef\u00e4hr das Ausgangsniveau.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bl\u00e4hungen sind daher kein eindeutiges Zeichen daf\u00fcr, dass zu wenig Ballaststoffe gegessen werden. Ganz im Gegenteil: Gerade wenn die Menge fermentierbarer Ballaststoffe schnell erh\u00f6ht wird, k\u00f6nnen Bl\u00e4hungen erstmal sogar zunehmen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hoher Cholesterinspiegel<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch ein <strong>hoher Cholesterinspiegel<\/strong> wird teilweise als m\u00f6gliches Zeichen f\u00fcr zu wenig Ballaststoffe in der Ern\u00e4hrung genannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders gut untersucht ist der Einfluss von <strong>l\u00f6slichen, viskosen<\/strong> Ballaststoffen wie Beta-Glucan aus Hafer oder Flohsamenschalen. Sie k\u00f6nnen im Darm eine gelartige Masse bilden und dadurch die R\u00fcckaufnahme von Gallens\u00e4uren im Darm vermindern. Dadurch werden mehr Gallens\u00e4uren mit dem Stuhl ausgeschieden. Die Leber muss neue Gallens\u00e4uren herstellen und verwendet daf\u00fcr unter anderem Cholesterin aus dem Blut. Dadurch kann das<strong> LDL-Cholesterin<\/strong> sinken.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1456\" height=\"816\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/symptoms-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8548\" style=\"aspect-ratio:1.7843182340767993;width:697px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/symptoms-1.jpg 1456w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/symptoms-1-1280x717.jpg 1280w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/symptoms-1-980x549.jpg 980w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/symptoms-1-480x269.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1456px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinter vielen der h\u00e4ufig genannten Symptome stecken also tats\u00e4chlich <strong>plausible Mechanismen<\/strong>. Das Problem ist aber, dass die Beschwerden meist sehr unspezifisch sind. Sie k\u00f6nnen zwar mit einer niedrigen Ballaststoffzufuhr zusammenh\u00e4ngen, aber genauso gut v\u00f6llig andere Ursachen haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig bedeutet das Ausbleiben dieser Symptome nicht, dass man automatisch gen\u00fcgend Ballaststoffe zu sich nimmt. Ob und wie sich eine niedrige <strong>Ballaststoffzufuhr<\/strong> bemerkbar macht, ist von mehreren Faktoren abh\u00e4ngig. Entscheidend ist zum Beispiel, welche Ballaststoffe in welcher Menge aufgenommen werden, wie die Ern\u00e4hrung insgesamt zusammengesetzt ist und wie der eigene K\u00f6rper darauf reagiert.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eindeutige Ballaststoffmangel Symptome gibt es daher <strong>leider nicht<\/strong>.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Risiko liegt im Unbemerkten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Problem: <\/strong>Nicht immer spiegelt sich ein Ballaststoffmangel in den oben genannten Symptomen wider. Gerade ein <strong>Mangel<\/strong> an fermentierbaren Ballaststoffen kann Prozesse im Darm beeinflussen, die wir nicht unmittelbar wahrnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Isst man zu wenig fermentierbare Ballaststoffe, fehlt vielen Bakterien im Dickdarm eine wichtige Nahrungsquelle. Das kann einerseits die <strong>Zusammensetzung des Mikrobioms <\/strong>ver\u00e4ndern und andererseits beeinflussen, welche Stoffwechselprodukte die Bakterien bilden. Dadurch kann das empfindliche Gleichgewicht zwischen Mikrobiom und dem K\u00f6rper kippen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/bacteria.de\/de\/ernaehrung\/ballaststoffmangel-mikrobiom\/\" data-type=\"post\" data-id=\"8188\">Fehlen Ballaststoffe in der Ern\u00e4hrung, kann das dazu beitragen, dass die Darmbarriere geschw\u00e4cht wird.<\/a> In Tiermodellen zeigt sich beispielsweise, dass die <strong>Mukusschicht<\/strong> d\u00fcnner werden kann, wenn Darmbakterien bei Ballaststoffmangel verst\u00e4rkt auf Bestandteile dieser Schicht als Nahrungsquelle zur\u00fcckgreifen. Gleichzeitig k\u00f6nnen weniger <strong>kurzkettige Fetts\u00e4uren<\/strong> gebildet werden, darunter <strong>Butyrat<\/strong>, die Hauptnahrungsquelle der <strong>Kolonozyten<\/strong>, eines wichtigen Zelltyps der Darmschleimhaut. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich gibt es vor allem aus Zell- und Tiermodellen Daten, die zeigen, dass Butyrat die sogenannten &#8222;Tight Junctions&#8220; unterst\u00fctzt. Das sind Proteine, die unsere Darmzellen so dicht zusammenhalten, dass bakterielle Bestandteile nicht einfach hindurchgelangen k\u00f6nnen. Sinkt die Butyratversorgung, kann deshalb auch die Barrierefunktion des Darms leiden. Bakterielle Bestandteile k\u00f6nnen dann leichter mit dem Immunsystem in Kontakt kommen und es aktivieren. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Solche Prozesse k\u00f6nnen zu chronischen niedriggradigen Entz\u00fcndungen beitragen, sogenannten \u201estillen Entz\u00fcndungen\u201c. Diese k\u00f6nnen lange <strong>unbemerkt<\/strong> bleiben, werden jedoch mit verschiedenen Erkrankungen in Verbindung gebracht und k\u00f6nnen an deren Entstehung beteiligt sein.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn keine akuten Symptome sp\u00fcrbar sind, kann daher eine dauerhaft niedrige Ballaststoffzufuhr langfristig gesundheitlich relevant sein. Ein Beispiel daf\u00fcr ist das sogenannte <a href=\"https:\/\/bacteria.de\/de\/koerper\/mikrobiom-und-altern\/\" data-type=\"post\" data-id=\"7926\">Inflammaging<\/a>. Damit ist gemeint, dass die chronische niedriggradige Entz\u00fcndungsaktivit\u00e4t im K\u00f6rper mit zunehmendem Alter ansteigt und mit verschiedenen altersbedingten Ver\u00e4nderungen zusammenh\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"5333\" height=\"3000\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/da_unbemerke_de.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8581\" style=\"aspect-ratio:1.7776759635759694;width:702px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/da_unbemerke_de.png 5333w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/da_unbemerke_de-1280x720.png 1280w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/da_unbemerke_de-980x551.png 980w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/da_unbemerke_de-480x270.png 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 5333px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie l\u00e4sst sich dann herausfinden, ob man gen\u00fcgend Ballaststoffe isst?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der wohl <strong>praktischste<\/strong> und <strong>zuverl\u00e4ssigste<\/strong> Weg im Alltag, um herauszufinden, ob man gen\u00fcgend Ballaststoffe isst, ist, die Ern\u00e4hrung zu <strong>tracken<\/strong>. Das geht entweder per Hand oder noch einfacher mit einer App. Inzwischen gibt es teilweise gute, kostenfreie Apps, in denen hinterlegt ist, wie viele Ballaststoffe in verschiedenen Lebensmitteln enthalten sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich muss das nicht jeden Tag getrackt werden. Am besten wird einfach an ein paar typischen Tagen \u00fcberpr\u00fcft, wie hoch die durchschnittliche Ballaststoffzufuhr ist. Liegt diese regelm\u00e4\u00dfig unter der empfohlenen Menge, kann im n\u00e4chsten Schritt \u00fcberlegt werden, wie sich mehr Ballaststoffe in die Ern\u00e4hrung integrieren lassen. Sobald die Ern\u00e4hrung angepasst ist, k\u00f6nnen erneut ein paar ausgew\u00e4hlte Tage getrackt werden, um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob sich die Ballaststoffzufuhr verbessert hat. Das kann auch dabei helfen, mit der Zeit ein besseres Gef\u00fchl daf\u00fcr zu bekommen, wie viele Ballaststoffe tats\u00e4chlich in verschiedenen Lebensmitteln enthalten sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Keine Beschwerden sind kein Beweis<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein <strong>Ballaststoffmangel<\/strong> ist eine<strong> t\u00fcckische Angelegenheit<\/strong>, denn schnell kann der Eindruck entstehen: Solange keine Beschwerden auftreten, kann auch kein Mangel bestehen. Das Problem ist, dass viele Folgen anfangs unbemerkt bleiben. Aber auch ohne akute Beschwerden kann eine dauerhaft niedrige Ballaststoffzufuhr langfristig gesundheitlich relevant sein.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher ist es wichtig, sich dar\u00fcber bewusst zu sein, wie viele Ballaststoffe man t\u00e4glich zu sich nimmt, und die eigene Zufuhr gelegentlich zu \u00fcberpr\u00fcfen. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alvarado, David A., Tori A. Holthaus, Shelby Martell, u. a. \u201eEffects of Soluble Corn Fiber Consumption on Executive Functions and Gut Microbiota in Middle to Older Age Adults: A Randomized Controlled Crossover Trial\u201c. The Journal of Nutrition 156, Nr. 5 (2026): 101473. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.tjnut.2026.101473\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.tjnut.2026.101473<\/a>.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aza\u00efs-Braesco, V\u00e9ronique, Anne Lionnet, Matthieu Maillot, und Marjukka Kolehmainen. \u201eConsumers Vary in Their Attitudes and Expectations about Dietary Fibre: Analysis of Answers to a Pan-European Online Survey\u201c. Public Health Nutrition 29, Nr. 1 (2026): e74. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/S1368980026102298\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1017\/S1368980026102298<\/a>.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Balk, Ethan M., Elyse Couch, Htun Ja Mai, u. a. \u201eFiber Intake and Laxation in People with Normal Bowel Function: A Systematic Review\u201c. The American Journal of Clinical Nutrition 123, Nr. 3 (2026): 101212. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.ajcnut.2026.101212\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.ajcnut.2026.101212<\/a>.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Berding, Kirsten, Caitriona M. Long-Smith, Carina Carbia, u. a. \u201eA Specific Dietary Fibre Supplementation Improves Cognitive Performance\u2014an Exploratory Randomised, Placebo-Controlled, Crossover Study\u201c. Psychopharmacology 238, Nr. 1 (2021): 149\u201363.<a href=\" https:\/\/doi.org\/10.1007\/s00213-020-05665-y\"> https:\/\/doi.org\/10.1007\/s00213-020-05665-y<\/a>.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Cani, Patrice D., Elodie Lecourt, Evelyne M. Dewulf, u. a. \u201eGut Microbiota Fermentation of Prebiotics Increases Satietogenic and Incretin Gut Peptide Production with Consequences for Appetite Sensation and Glucose Response after a Meal\u201c. The American Journal of Clinical Nutrition 90, Nr. 5 (2009): 1236\u201343. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3945\/ajcn.2009.28095\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.3945\/ajcn.2009.28095<\/a>.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mah, Eunice, DeAnn J. Liska, Shellen Goltz, und YiFang Chu. \u201eThe Effect of Extracted and Isolated Fibers on Appetite and Energy Intake: A Comprehensive Review of Human Intervention Studies\u201c. Appetite 180 (Januar 2023): 106340. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.appet.2022.106340.<br>Mathews, Rebecca, Alison Kamil, und YiFang Chu. \u201eGlobal Review of Heart Health Claims for Oat Beta-Glucan Products\u201c. Nutrition Reviews 78, Nr. Supplement_1 (2020): 78\u201397. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1093\/nutrit\/nuz069\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1093\/nutrit\/nuz069<\/a>.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mego, M., A. Accarino, G. Tzortzis, u. a. \u201eColonic Gas Homeostasis: Mechanisms of Adaptation Following HOST\u2010G904 Galactooligosaccharide Use in Humans\u201c. Neurogastroenterology &amp; Motility 29, Nr. 9 (2017): e13080. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/nmo.13080\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1111\/nmo.13080<\/a>.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nabb, Samantha L., und David Benton. \u201eThe Effect of the Interaction between Glucose Tolerance and Breakfasts Varying in Carbohydrate and Fibre on Mood and Cognition\u201c. Nutritional Neuroscience 9, Nr. 3\u20134 (2006): 161\u201368. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1080\/10284150600955099\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1080\/10284150600955099<\/a>.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Norton, Victoria, Stella Lignou, und Julie A. Lovegrove. \u201e\u201cWhy Isn\u2019t Fibre Mentioned More Often?\u201d Conducting Focus Groups with an Ageing Population to Promote Dietary Fibre-Related Awareness and Starting the Conversation\u201c. Appetite 223 (August 2026): 108563. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.appet.2026.108563\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.appet.2026.108563<\/a>.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Proch\u00e1zkov\u00e1, Nicola, Martin F. Laursen, Giorgia La Barbera, u. a. \u201eGut Physiology and Environment Explain Variations in Human Gut Microbiome Composition and Metabolism\u201c. Nature Microbiology 9, Nr. 12 (2024): 3210\u201325. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41564-024-01856-x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41564-024-01856-x<\/a>.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Shen, L., C. Huang, X. Lu, X. Xu, Z. Jiang, und C. Zhu. \u201eLower Dietary Fibre Intake, but Not Total Water Consumption, Is Associated with Constipation: A Population\u2010based Analysis\u201c. Journal of Human Nutrition and Dietetics 32, Nr. 4 (2019): 422\u201331. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/jhn.12589\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1111\/jhn.12589<\/a>.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tolhurst, Gwen, Helen Heffron, Yu Shan Lam, u. a. \u201eShort-Chain Fatty Acids Stimulate Glucagon-Like Peptide-1 Secretion via the G-Protein\u2013Coupled Receptor FFAR2\u201c. Diabetes 61, Nr. 2 (2012): 364\u201371.<a href=\" https:\/\/doi.org\/10.2337\/db11-1019\"> https:\/\/doi.org\/10.2337\/db11-1019<\/a>.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Van Der Schoot, Alice, Candice Drysdale, Kevin Whelan, und Eirini Dimidi. \u201eThe Effect of Fiber Supplementation on Chronic Constipation in Adults: An Updated Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials\u201c. The American Journal of Clinical Nutrition 116, Nr. 4 (2022): 953\u201369. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1093\/ajcn\/nqac184\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1093\/ajcn\/nqac184<\/a>.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yang-Jensen, Sune K., Nora S. N\u00e4gele, und Benjamin A. H. Jensen. \u201eFrom Gut to Blood: Barrier Dysfunction as a Driver of Systemic Low-Grade Inflammation in Cardiometabolic Disease\u201c. American Journal of Physiology-Cell Physiology 329, Nr. 6 (2025): C1723\u201341. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1152\/ajpcell.00704.2025\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1152\/ajpcell.00704.2025<\/a>.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zurbau, Andreea, Jarvis C. Noronha, Tauseef A. Khan, John L. Sievenpiper, und Thomas M. S. Wolever. \u201eThe Effect of Oat \u03b2-Glucan on Postprandial Blood Glucose and Insulin Responses: A Systematic Review and Meta-Analysis\u201c. European Journal of Clinical Nutrition 75, Nr. 11 (2021): 1540\u201354. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41430-021-00875-9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41430-021-00875-9<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ballaststoffmangel bleibt oft unbemerkt. Welche Symptome k\u00f6nnen darauf hindeuten? 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