{"id":6946,"date":"2025-11-27T14:06:11","date_gmt":"2025-11-27T13:06:11","guid":{"rendered":"https:\/\/bacteria.de\/?p=6946"},"modified":"2026-03-11T14:52:59","modified_gmt":"2026-03-11T13:52:59","slug":"ballaststoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bacteria.de\/de\/ernaehrung\/ballaststoffe\/","title":{"rendered":"Ballaststoffe f\u00fcrs Mikrobiom"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\" id=\"warum-deine-bakterien-ballaststoffe-lieben-und-wie-sie-deinen-korper-schutzen\">Warum dein Mikrobiom Ballaststoffe liebt und wie sie deinen K\u00f6rper unterst\u00fctzen<\/h1>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Ballaststoffe sind in aller Munde. Die gesamte Lifestyle- und Ern\u00e4hrungsindustrie scheint sich auf einmal auf die kleinen pflanzlichen Fasern zu konzentrieren, obwohl diese schon seit Urzeiten in unserer Nahrung sind. Doch das zu Recht! Denn neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen ein raffiniertes Zusammenspiel mit unserem Mikrobiom und dem Darm und decken gesundheitliche Auswirkungen auf, die \u00fcberraschend sind.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ballaststoffe sind Naturfasern, meist Kohlenhydrate, die aber im D\u00fcnndarm von den menschlichen Enzymen nicht abgebaut werden. Aus diesem Grund gelangen sie unverdaut in den Dickdarm. Genau das ist der wesentliche Grund, warum sie \u00fcberhaupt wirken k\u00f6nnen. Denn dort dienen sie unseren Bakterien als Nahrung.<br>Sie sind f\u00fcr den Menschen zwar nicht essenziell, aber durch ihre vielen gesundheitlichen Vorteile sind sie f\u00fcr eine gesunde Ern\u00e4hrung unverzichtbar.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-divi-layout\">[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;|0px||0px|false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][pac_divi_table_of_contents title=&#8220;Inhaltsverzeichnis&#8220; exclude_headings_by_class=&#8220;on&#8220; included_headings=&#8220;off|on|off|off|off|off&#8220; level_markers_2=&#8220;decimal&#8220; title_container_bg_color=&#8220;#2DACDC&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_font_font=&#8220;Open Sans||||||||&#8220; title_font_size=&#8220;16px&#8220; heading_all_font=&#8220;Open Sans||||||||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; default_state=&#8220;closed&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/pac_divi_table_of_contents][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"wo-kommen-ballaststoffe-vor\">Wo kommen Ballaststoffe vor?<\/h2>\n\n\n\n<p>Sie stecken haupts\u00e4chlich in pflanzlichen Lebensmitteln wie Gem\u00fcse, Obst, Getreide, H\u00fclsenfr\u00fcchten, N\u00fcssen. Eine seltene Ausnahme ist das tierische Polysaccharid Chitin.<\/p>\n\n\n\n<p>Man unterscheidet zwei Hauptgruppen:<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00f6sliche Fasern: z. B. Inulin aus Chicor\u00e9e oder Pektin aus Fr\u00fcchten.<br>Unl\u00f6sliche Fasern: z. B. Cellulose aus Kleie.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized img-rechts\"><img decoding=\"async\" width=\"1080\" height=\"1350\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ballaststoffe-grafik-de.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7102\" style=\"width:317px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ballaststoffe-grafik-de.jpg 1080w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ballaststoffe-grafik-de-980x1225.jpg 980w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/ballaststoffe-grafik-de-480x600.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wichtig ist auch die Viskosit\u00e4t, denn nicht viskose, l\u00f6sliche Ballaststoffe werden in der Regel vollst\u00e4ndig von der Darmflora fermentiert.<br>Viskose und unl\u00f6sliche Fasern hingegen werden oft nicht oder nur teilweise abgebaut und erf\u00fcllen wichtige mechanische Aufgaben.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"warum-mussen-die-bakterien-mit-ballaststoffen-gefuttert-werden\">Warum m\u00fcssen die Bakterien mit Ballaststoffen gef\u00fcttert werden?<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Dickdarm warten die \u201eguten\u201c Bakterien auf Nachschub. Sie produzieren besonders <a href=\"https:\/\/bacteria.de\/de\/de\/koerper\/scfa-mikrobiom\/\" data-type=\"post\" data-id=\"5582\">n\u00fctzliche kurzkettige Fetts\u00e4uren, sogenannte SCFA (short chain fatty acids)<\/a>, allen voran Butyrat, Propionat und Acetat.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade Butyrat, also Butters\u00e4ure, hat einen extrem g\u00fcnstigen Effekt auf die Zellen der menschlichen Darmschleimhaut und dient ihnen als wichtige Energiequelle. Es h\u00e4lt die Darmwand stabil und verhindert, dass die Verbindungen zwischen den Zellen (Tight Junctions) br\u00fcchig werden. Dies sch\u00fctzt vor dem \u201eLeaky-Gut\u201c-Syndrom, bei dem Bakterienbestandteile in den Blutkreislauf gelangen und stille Entz\u00fcndungen ausl\u00f6sen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch Herzprobleme k\u00f6nnen bei schweren Barrierest\u00f6rungen, wie sie z. B. durch Medikamente oder extrem schlechte Ern\u00e4hrung verursacht werden, stattfinden, da dann auch Bakterien \u00fcbertreten k\u00f6nnen, mit dem Blut zum Herzen gelangen und dort systemische Entz\u00fcndungsreaktionen beg\u00fcnstigen, die Herz und Gef\u00e4\u00dfe belasten. Eine intakte Schleimhaut ist also auch Herzschutz.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Generell schaffen kurzkettige Fetts\u00e4uren ein Milieu, das besonders gute Bakterien, die SCFA-Bildner, f\u00f6rdert. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ebenfalls wird auch der pH-Wert gesenkt, was dazu f\u00fchrt, dass im Dickdarm sch\u00e4dliche F\u00e4ulnisbakterien verdr\u00e4ngt und weniger toxische Substanzen gebildet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"konnen-die-guten-bakterien-auch-anders-gefuttert-werden\">K\u00f6nnen die guten Bakterien auch anders gef\u00fcttert werden?<\/h2>\n\n\n\n<p>L\u00f6sliche Nahrungsbestandteile wie Zucker werden in der Regel schon fr\u00fch im D\u00fcnndarm absorbiert und erreichen die guten Bakterien im Dickdarm gar nicht. Gelangen N\u00e4hrstoffe wie kurzkettige Zucker doch in den Dickdarm, so treffen sie vor allem auf bakterielle Gruppen, die schnell verg\u00e4rbare Substrate bevorzugen und dadurch selektiert werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00fctzlichen Bakterien sind im ganzen Dickdarm zu finden, doch die entscheidenden Butyratproduzenten h\u00e4ufen sich vor allem im hinteren Bereich. Und genau dorthin gelangen die Ballaststoffe, weil viele der unerw\u00fcnschten Bakterien diese komplexen Fasern gar nicht nutzen k\u00f6nnen. So bekommen die richtigen Bakterien das richtige Futter.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"mikrobiom-unabhangige-wirkung-der-ballaststoffe\">Mikrobiom-unabh\u00e4ngige Wirkung der Ballaststoffe <\/h2>\n\n\n\n<p>Ballaststoffe wirken nicht nur \u00fcber Bakterien, sie sind auch physikalische Werkzeuge f\u00fcr deine Verdauung. Hier gibt es zwei Gegenspieler, die perfekt zusammenarbeiten m\u00fcssen:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"die-bremse\">Die Bremse<\/h3>\n\n\n\n<p>Quellf\u00e4hige, viskose Fasern (Pektin oder Beta-Glucane) l\u00f6sen sich im Wasser auf und bilden eine gelartige Masse. Sie verdicken den Speisebrei und verringern die Transitgeschwindigkeit, also die Geschwindigkeit, mit der sie den Magen und den D\u00fcnndarm passieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies hat mehrere Effekte:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blutzucker<\/strong>:<br>Der Zucker aus der Nahrung gelangt langsamer ins Blut. Insulinspitzen werden vermieden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>S\u00e4ttigung<\/strong><br>Durch die langsamere Transitzeit werden im letzten D\u00fcnndarmabschnitt hormonelle Signale ausgel\u00f6st, die die Magen-Darm-Beweglichkeit drosseln und S\u00e4ttigungshormone wie das GLP-1 (Glucagon-like Peptid 1) oder PYY (Peptid YY) aussch\u00fctten. Beide sind Darmhormone, die den Appetit z\u00fcgeln und dem Gehirn S\u00e4ttigung vorgaukeln. Ballaststoffe sind hier also das nat\u00fcrliche Ozempic.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Cholesterin<\/strong><br>Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen die gelbildenden Ballaststoffe im D\u00fcnndarm Gallens\u00e4uren binden, sodass diese verst\u00e4rkt mit dem Stuhl ausgeschieden werden. Dies hat den positiven Effekt, dass der K\u00f6rper vermehrt Cholesterin zur Neusynthese von Gallens\u00e4ure verwenden muss und auf diese Weise der Cholesterinspiegel gesenkt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Quellf\u00e4hige viskose Ballaststoffe sind in Haferflocken, \u00c4pfeln, Leinsamen sowie Flohsamen und H\u00fclsenfr\u00fcchten enthalten.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"der-beschleuniger\">Der Beschleuniger<\/h3>\n\n\n\n<p>Unl\u00f6sliche, grobe Fasern (z. B. Cellulose) werden kaum verdaut und saugen Wasser auf wie ein Schwamm, ohne sich aufzul\u00f6sen. Sie quellen dadurch stark auf und vergr\u00f6\u00dfern das Stuhlvolumen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Darmbewegung<\/strong><br>Der mechanische Druck auf die Darmwand regt die Peristaltik, die Muskelbewegung des Darms, an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Entgiftung<\/strong><br>Durch die schnellere Transitzeit im Dickdarm wird Verstopfung vorgebeugt und auch potenzielle Schadstoffe oder krebserregende Stoffe haben einen k\u00fcrzeren Kontakt mit der Darmschleimhaut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Reibeiseneffekt<\/strong><br>Zus\u00e4tzlich h\u00e4lt die mechanische Reizung die Darmmuskulatur aktiv und fit.<\/p>\n\n\n\n<p>Grobe und unl\u00f6sliche Fasern sind vor allem in Weizen, Kleie, Vollkornprodukten, N\u00fcssen und Schalen von Obst und Gem\u00fcse enthalten.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die Balance macht es: Bremse und Beschleuniger<br>Die Balance von viskosen, l\u00f6slichen Fasern und unl\u00f6slichen, groben Fasern ist wichtig.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ein gesunder Darm braucht die Bremse im Magen\/D\u00fcnndarm f\u00fcr die N\u00e4hrstoffaufnahme und den Beschleuniger im Dickdarm f\u00fcr eine effektive Ausscheidung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"3-praxistipps-fur-die-perfekte-mischung\">3 Praxistipps f\u00fcr die perfekte Mischung:<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"tipp-1-das-apfel-prinzip\">TIPP 1: Das \u201eApfel-Prinzip\u201c<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized img-links\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/apfel.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6957\" style=\"width:169px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/apfel.jpeg 1024w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/apfel-980x980.jpeg 980w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/apfel-480x480.jpeg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>z. B. bei \u00c4pfeln, Birnen, Gurken, jungen Kartoffeln<br>Die Bremse: Das Fruchtfleisch (innen) liefert meist die l\u00f6slichen Fasern (Pektin).<br>Der Beschleuniger: Die Schale (au\u00dfen) besteht meist aus unl\u00f6slichen Fasern (Zellulose).<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es geht, \u00c4pfel immer mit Schale essen, denn wer sch\u00e4lt, wirft den Beschleuniger weg und beh\u00e4lt nur die Bremse. Dabei ist es aber wichtig, m\u00f6glichst Bioprodukte zu verwenden und auch diese vorher gr\u00fcndlich zu waschen, damit nicht Reste von Pestiziden und D\u00fcngemitteln mitgegessen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"tipp-2-der-konig-des-fruhstucks-haferflocken\">TIPP 2: Der K\u00f6nig des Fr\u00fchst\u00fccks: Haferflocken<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized img-rechts\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/haferflocken.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6958\" style=\"width:166px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/haferflocken.jpeg 1024w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/haferflocken-980x980.jpeg 980w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/haferflocken-480x480.jpeg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Bremse: Haferflocken. Sie sind die K\u00f6nige der l\u00f6slichen Ballaststoffe (Beta-Glucan). Sie machen den Brei schleimig\/cremig.<br>Der Beschleuniger: Gib N\u00fcsse, Kerne oder Weizenkleie hinzu. Diese bleiben knackig und liefern die grobe Struktur.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"tipp-3-hulsenfruchte-sind-alleskonner\">TIPP 3: H\u00fclsenfr\u00fcchte sind Allesk\u00f6nner<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized img-links\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/huelsenfruechte.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6961\" style=\"width:166px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/huelsenfruechte.jpeg 1024w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/huelsenfruechte-980x980.jpeg 980w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/huelsenfruechte-480x480.jpeg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Beispiele: Bohnen, Linsen, Erbsen oder Kichererbsen<br>Diese Lebensmittelgruppe ist einzigartig, weil sie von Natur aus extrem reich an beiden Faserarten ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bremse: Das weiche Innere der Bohne liefert Futter f\u00fcr die Bakterien.<br>Der Beschleuniger: Die festere Au\u00dfenhaut der Bohne sorgt f\u00fcr Volumen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Wichtig: Kein Wasser, kein Effekt!<br>Ballaststoffe sind wie ein Schwamm:<br>Schwamm + Wasser: weich, gleitf\u00e4hig, reinigend.<br>Schwamm ohne Wasser: hart, trocken, reibend.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Viele Ballaststoffe und wenig trinken ist eine schlechte Idee. Der Beschleuniger kann das Gegenteil bewirken und zur \u201eBeton-Bremse\u201c werden. Daher zu jeder ballaststoffreichen Mahlzeit ein gro\u00dfes Glas Wasser trinken.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"medizinische-effekte-von-ballaststoffen-was-sagen-die-studien\">Medizinische Effekte von Ballaststoffen: Was sagen die Studien?<\/h2>\n\n\n\n<p>Ballaststoffe haben vielerlei positive medizinische Effekte auf den K\u00f6rper.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"2688\" height=\"1792\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/ballaststoffe2.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6965\" style=\"width:782px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/ballaststoffe2.jpeg 2688w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/ballaststoffe2-1280x853.jpeg 1280w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/ballaststoffe2-980x653.jpeg 980w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/ballaststoffe2-480x320.jpeg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2688px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"glykamische-kontrolle\">Glyk\u00e4mische Kontrolle<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie oben gesehen, tragen die l\u00f6slichen viskosen Fasern zur Verbesserung der glyk\u00e4mischen Kontrolle bei und f\u00fchren zu geringeren Blutzuckerspitzen. Dadurch kann der Langzeitblutzucker HbA1c gesenkt werden. In Studien konnte eine Senkung um 0,63 Prozentpunkte beobachtet werden, also z. B. von 7,5 % auf 6,9 %.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls kann sich die Insulinresistenz signifikant verbessern. Der HbA1c ist das H\u00e4moglobin A1, welches durch den Zucker glykosyliert werden kann, sodass in der medizinischen Diagnostik der HbA1c ein guter Anhaltspunkt f\u00fcr die Blutzuckerspiegelbelastung von 8\u201312 Wochen ist.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"korpergewicht-und-sattigung\">K\u00f6rpergewicht und S\u00e4ttigung<\/h3>\n\n\n\n<p>Ballaststoffe k\u00f6nnen das Gewichtsmanagement unterst\u00fctzen, indem sie die S\u00e4ttigung erh\u00f6hen und dadurch die Kalorienaufnahme reduzieren. Zus\u00e4tzlich sind Lebensmittel mit hohem Ballaststoffgehalt meist energie\u00e4rmer, weil sie viel Volumen und wenige Kalorien haben und dadurch ein intensives Kauen erfordern, was die Nahrungsaufnahme verlangsamt. <\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich tragen die Ballaststoffe zur S\u00e4ttigung bei, indem sie den Magen dehnen, zu einer verz\u00f6gerten Magenentleerung f\u00fchren und auch hormonelle Signale bewirken, die sich auf die S\u00e4ttigung auswirken.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"blutdruck\">Blutdruck<\/h3>\n\n\n\n<p>Ballaststoffe k\u00f6nnen auch langfristig den Blutdruck positiv beeinflussen. Dies geschieht indirekt \u00fcber die Verbesserung von Gewicht, Insulinsensitivit\u00e4t und Gef\u00e4\u00dffunktionen. In Studien konnte eine durchschnittliche Reduktion des systolischen Blutdrucks um ungef\u00e4hr 1,4 mmHg erreicht werden und des diastolischen Blutdrucks um 0,7 mmHg. Das scheint wenig zu sein, aber schon 2 mmHg geringerer systolischer Blutdruck geht in der Bev\u00f6lkerung mit einer merklich geringeren Schlaganfallrate einher.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"herzinfarkt-schlaganfall-und-diabetes\">Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes<\/h3>\n\n\n\n<p>Menschen, die viel Ballaststoffe essen, haben seltener kardiometabolische Erkrankungen. Studien zeigen, dass h\u00f6here Ballaststoffaufnahmen mit einer 15\u201330 % niedrigeren Rate an schweren chronischen Erkrankungen assoziiert waren.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"divertikulose-darmentzundung-und-darmkrebs\">Divertikulose, Darmentz\u00fcndung und Darmkrebs<\/h3>\n\n\n\n<p>Ballaststoffe unterst\u00fctzen die Darmgesundheit und k\u00f6nnen bestimmte Erkrankungen des Darms verhindern. Die Divertikulose, das sind schmerzhafte Ausst\u00fclpungen der Dickdarmwand, tritt seltener bei Personen mit hoher Ballaststoffzufuhr auf. Studien zeigen, dass es einen inversen Zusammenhang zwischen Ballaststoffmenge und Darmkrebs gibt. F\u00fcr Mastdarmkrebs wurde von einer Risikoreduktion um 23 % berichtet. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch scheinen Ballaststoffe chronisch entz\u00fcndliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zu verbessern, da sie \u00fcber die Bildung von kurzkettigen Fetts\u00e4uren antientz\u00fcndlich wirken.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"wie-hoch-soll-die-tagliche-ballaststoffzufuhr-sein\">Wie hoch soll die t\u00e4gliche Ballaststoffzufuhr sein?<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die empfohlene Menge an Ballaststoffen pro Tag liegt bei 30 Gramm. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Ballaststoffe nicht zu schnell aufgestockt werden, da dies zu Bl\u00e4hungen, V\u00f6llegef\u00fchl oder auch Bauchkr\u00e4mpfen f\u00fchren kann. Eine Steigerung sollte immer schrittweise \u00fcber einige Wochen erfolgen und mit reichlich Fl\u00fcssigkeit begleitet werden. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Darauf achten, dass sehr hohe Mengen von mehr als 50 oder 60 Gramm pro Tag zwar nicht direkt sch\u00e4dlich sind, aber die Resorption mancher N\u00e4hrstoffe wie zum Beispiel Calcium oder Eisen geringf\u00fcgig reduzieren und sie auch die Aufnahme von Medikamenten beeinflussen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>So haben Studien gezeigt, dass stark ballaststoffhaltige Mahlzeiten die Spiegel von Levothyroxin (Schilddr\u00fcsenhormon) im Blut senken k\u00f6nnen, wenn diese gleichzeitig eingenommen werden. Es sollte daher immer ein zeitlicher Abstand von mindestens 2\u20133 Stunden eingehalten werden, da der Wirkstoff sonst gebunden und ausgeschieden wird.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"nahrung-oder-pulver\">Nahrung oder Pulver?<\/h2>\n\n\n\n<p>Viele Hersteller bieten mittlerweile Ballaststoffsupplemente an. Dagegen ist grunds\u00e4tzlich nichts einzuwenden. Die Nahrung hat hier immer den Vorteil, dass zus\u00e4tzlich zu dem Gemisch verschiedener Fasertypen auch Vitamine, Mineralstoffe und sekund\u00e4re Pflanzenstoffe vorliegen. Studien zeigen zwar auch mit isolierten Ballaststoffpr\u00e4paraten positive Effekte, doch ist die Nahrungsmatrix entscheidend. <\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich kann auf Ballaststoffsupplemente zugegriffen werden, es sollte aber immer mit der Nahrung kombiniert werden. Hier sind vollwertige Lebensmittel optimal f\u00fcr die Gesundheit. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Abwechslung ist Trumpf, damit die Bakterienzusammensetzung im Dickdarm m\u00f6glichst divers gehalten wird.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"quellenverzeichnis\">Quellenverzeichnis<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Capuano E. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/27229126\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The behavior of dietary fiber in the gastrointestinal tract determines its physiological effect. <\/a><em>Critical Reviews in Food Science and Nutrition.<\/em> 2017;57(16):3543\u20133564.<\/p>\n\n\n\n<p>D\u2019Alessandro C, Benedetti A, Di Paolo A, Cupisti A. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/35011087\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interactions between food and drugs, and nutritional status in renal patients: a narrative review.<\/a> <em>Nutrients.<\/em> 2022;14(3):521.<\/p>\n\n\n\n<p>Ghavami A, Banpouri S, Ziaei R et al. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/37833676\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Effect of soluble fiber on blood pressure in adults: a systematic review and dose\u2013response meta-analysis of randomized controlled trials.<\/a> <em>Nutrition Journal.<\/em> 2023;22:51.<\/p>\n\n\n\n<p>Hu J, Wang J, Li Y, Xue K, Kan J. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/37299507\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Use of dietary fibers in reducing the risk of several cancer types: an umbrella review.<\/a> <em>Nutrients.<\/em> 2023;15(11):2545.<\/p>\n\n\n\n<p>Jovanovski E, Yashpal S, Komishon A et al. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/30239559\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Effect of psyllium (Plantago ovata) fiber on LDL cholesterol and alternative lipid targets: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials.<\/a> <em>American Journal of Clinical Nutrition.<\/em> 2018;108(5):922\u2013932.<\/p>\n\n\n\n<p>Moayyedi P, Quigley EM, Lacy BE et al. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/25070054\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The effect of fiber supplementation on irritable bowel syndrome: a systematic review and meta-analysis<\/a>. <em>American Journal of Gastroenterology.<\/em> 2014;109(9):1367\u20131374.<\/p>\n\n\n\n<p>Reynolds A, Mann J, Cummings J et al. <a href=\"https:\/\/www.thelancet.com\/article\/S0140-6736(18)31809-9\/fulltext\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Carbohydrate quality and human health: a series of systematic reviews and meta-analyses.<\/a> <em>Lancet.<\/em> 2019;393(10170):434\u2013445.<\/p>\n\n\n\n<p>Aune D, Sen A, Norat T, Riboli E. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/31037341\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dietary fibre intake and the risk of diverticular disease: a systematic review and meta-analysis of prospective studies. <\/a>Eur J Nutr. 2020 Mar;59(2):421-432. <\/p>\n\n\n\n<p>Singh V, Lee GD, Son HW et al. Butyrate producers, \u201c<a href=\"https:\/\/www.frontiersin.org\/journals\/microbiology\/articles\/10.3389\/fmicb.2022.1103836\/full\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Sentinel of Gut\u201d: their intestinal significance with and beyond butyrate, and prospective use as microbial therapeutics.<\/a> <em>Frontiers in Microbiology.<\/em> 2023;13:1103836.<\/p>\n\n\n\n<p>van der Schoot A, Drysdale C, Whelan K, Dimidi E. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/35816465\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The effect of fiber supplementation on chronic constipation in adults: an updated systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials<\/a>. <em>American Journal of Clinical Nutrition.<\/em> 2022;116(4):953\u2013969.<\/p>\n\n\n\n<p>Xie Y, Gou L, Peng M, Zheng J, Chen L. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/33162192\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Effects of soluble fiber supplementation on glycemic control in adults with type 2 diabetes mellitus: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials<\/a>. <em>Clinical Nutrition.<\/em> 2021;40(4):1800\u20131810.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie beeinflussen Ballaststoffe dein Mikrobiom und deine Gesundheit? 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