{"id":5582,"date":"2025-02-08T00:22:25","date_gmt":"2025-02-07T23:22:25","guid":{"rendered":"https:\/\/bacteria.de\/?p=5582"},"modified":"2026-02-18T16:46:31","modified_gmt":"2026-02-18T15:46:31","slug":"scfa-mikrobiom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bacteria.de\/de\/koerper\/scfa-mikrobiom\/","title":{"rendered":"SCFA: Bakterielle Booster"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-scfa-bakterielle-booster\">SCFA: Bakterielle Booster<\/h1>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Wenn \u00fcber probiotische Bakterien gesprochen wird, f\u00e4llt auch immer das \u201eZauberwort\u201c SCFA. Dabei handelt es sich um kurzkettige Fetts\u00e4uren, die ein Produkt der hilfreichen und guten Bakterien sind. Doch was genau sind SCFA, wie ist ihre Wirkungsweise, und warum sind sie so einzigartig?<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Probiotische Bakterien sind auf dem Vormarsch. Das zunehmende Wissen um das Mikrobiom und die positiven Auswirkungen von guten, also n\u00fctzlichen, Bakterien f\u00fchrt dazu, dass sich immer mehr interessierte Menschen mit ihrer Ern\u00e4hrung und den <a href=\"https:\/\/bacteria.de\/allgemein\/wir-sind-bakterien\/\">in ihrem K\u00f6rper vorkommenden Bakterien<\/a> besch\u00e4ftigen. Dabei stellt sich die Frage: Was macht eigentlich <a href=\"https:\/\/bacteria.de\/allgemein\/bakterien-sind-gut\/\">die guten Bakterien<\/a> so n\u00fctzlich? Eine Antwort darauf ist, dass das Mikrobiom kurzkettige Fetts\u00e4uren (SCFA) produziert.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-divi-layout\">[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;|0px||0px|false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][pac_divi_table_of_contents title=&#8220;Inhaltsverzeichnis&#8220; exclude_headings_by_class=&#8220;on&#8220; included_headings=&#8220;off|on|off|off|off|off&#8220; level_markers_2=&#8220;decimal&#8220; title_container_bg_color=&#8220;#2DACDC&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_font_font=&#8220;Open Sans||||||||&#8220; title_font_size=&#8220;16px&#8220; heading_all_font=&#8220;Open Sans||||||||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; default_state=&#8220;closed&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/pac_divi_table_of_contents][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-sind-die-scfa-der-bakterien\">Was sind die SCFA der Bakterien?<\/h2>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst etwas grundlegende, aber sehr einfache Chemie: SCFA steht f\u00fcr den englischen Ausdruck \u201eshort chain fatty acids\u201c und bezeichnet Stoffe, die vor allem im Dickdarm gebildet werden, wenn dort lebende Bakterien Ballaststoffe aus unserer Nahrung fermentieren, also verarbeiten. Chemisch beschrieben sind sie eine kurze Kohlenwasserstoffkette mit einer Methylgruppe und einer Carboxylgruppe an ihren Enden. Sie bestehen in der Regel aus zwei bis sechs Kohlenstoffatomen. Kurzkettige Fetts\u00e4uren sind Essigs\u00e4ure (Acetat, zwei Kohlenstoffatome), Propions\u00e4ure (Propionat, drei Kohlenstoffatome), Butters\u00e4ure (Butyrat, vier Kohlenstoffatome), Valerians\u00e4ure (Valerat, f\u00fcnf Kohlenstoffatome) und Caprons\u00e4ure (Capronat, sechs Kohlenstoffatome).<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Acetat mit seinen zwei Kohlenstoffatomen besteht die gesamte Kette nur aus der Methylgruppe und der Carboxylgruppe. Je l\u00e4nger die Kette, desto mehr Kohlenstoffatome liegen dazwischen. Das ist alles. Es sind einfach nur recht kurze Kohlenstoffketten.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-in-der-kurze-liegt-die-wurze\">In der K\u00fcrze liegt die W\u00fcrze<\/h2>\n\n\n\n<p>Und genau darin liegt der Vorteil dieser kurzen Ketten. Da sie so klein und handlich sind, k\u00f6nnen sie relativ problemlos in menschliche Zellen eindringen und an Rezeptoren binden. Dadurch haben sie eine wichtige Funktion im Stoffwechsel und Immunsystem. Zum Beispiel k\u00f6nnen sie im Dickdarm von den Zellen der Darmschleimhaut schnell aufgenommen werden und dienen dort als Hauptenergielieferant.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die K\u00fcrze sind sie wasserl\u00f6slich und k\u00f6nnen sich daher gut verteilen. Im Darm gelangen die SCFA, die durch das Mikrobiom gebildet wurden und nicht von den Darmepithelzellen aufgenommen werden, direkt durch die Darmwand oder mit Hilfe von Transportern direkt in das Blut. Der gr\u00f6\u00dfere Teil der \u00fcbrig gebliebenen SCFA wird jedoch zun\u00e4chst \u00fcber die Pfortader zur Leber transportiert und gelangt erst von dort in den systemischen Kreislauf.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"2912\" height=\"1632\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/scfa-1.jpeg\" alt=\"Kurzkettige Fetts\u00e4uren dringen durch die Darmepithelwand.\" class=\"wp-image-5585\" style=\"width:889px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/scfa-1.jpeg 2912w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/scfa-1-1280x717.jpeg 1280w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/scfa-1-980x549.jpeg 980w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/scfa-1-480x269.jpeg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2912px, 100vw\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kurzkettige Fetts\u00e4uren durchdringen die Darmwand und geraten in den systemischen Kreislauf.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-der-systemische-kreislauf\">Der systemische Kreislauf<\/h2>\n\n\n\n<p>Der systemische Kreislauf ist der \u201egro\u00dfe\u201c Kreislauf, der das sauerstoffreiche Blut von der linken Herzh\u00e4lfte \u00fcber die Aorta in alle K\u00f6rperregionen verteilt und dann das verbrauchte, also sauerstoffarme, Blut \u00fcber die Venen wieder zur\u00fcck in die rechte Herzh\u00e4lfte bringt, von wo es in die Lunge gepumpt wird (kleiner Kreislauf), dort mit Sauerstoff angereichert wird und \u00fcber den kleinen Kreislauf wieder zur linken Herzh\u00e4lfte gelangt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der systemische Kreislauf ist der \u201egro\u00dfe\u201c Kreislauf, der das sauerstoffreiche Blut von der linken Herzh\u00e4lfte \u00fcber die Aorta in alle K\u00f6rperregionen verteilt und dann das verbrauchte, also sauerstoffarme, Blut \u00fcber die Venen wieder zur\u00fcck in die rechte Herzh\u00e4lfte bringt, von wo es in die Lunge gepumpt wird (kleiner Kreislauf), dort mit Sauerstoff angereichert wird und \u00fcber den kleinen Kreislauf wieder zur linken Herzh\u00e4lfte gelangt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wirkung-der-scfa-der-bakterien\">Wirkung der SCFA der Bakterien<\/h2>\n\n\n\n<p>Die SCFA haben eine mannigfaltige Wirkung im K\u00f6rper.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-energiequelle\">Energiequelle<\/h3>\n\n\n\n<p>Butyrat ist die Hauptenergiequelle f\u00fcr die Epithelzellen des Dickdarms, die sogenannten Kolonozyten. Die Integrit\u00e4t der Darmschleimhaut wird dadurch unterst\u00fctzt, und sie verhindert, dass Mikroorganismen in den Blutkreislauf gelangen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-entzundungshemmend\">Entz\u00fcndungshemmend<\/h3>\n\n\n\n<p>SCFA wirken entz\u00fcndungshemmend, indem sie verschiedene Signalwege beeinflussen. Zum Beispiel hemmen sie eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Aussch\u00fcttung von Zytokinen, den Botenstoffen des Immunsystems. Diese sind zwar erforderlich, wenn der K\u00f6rper auf Infektionen und Verletzungen reagiert; SCFA sorgen jedoch daf\u00fcr, dass die Immunantwort ausgeglichen ist und nicht \u00fcberschie\u00dft oder chronische Entz\u00fcndungen entstehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-immunstarkend\">Immunst\u00e4rkend<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch die Regulierung einer ausgeglichenen Zytokinaussch\u00fcttung wirken die SCFA immunst\u00e4rkend und sorgen daf\u00fcr, dass der K\u00f6rper besser auf Bedrohungen reagieren kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-besserer-blutzuckerspiegel\">Besserer Blutzuckerspiegel<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch geringere Entz\u00fcndungen wird eine bessere Insulinsensitivit\u00e4t beg\u00fcnstigt, weil die K\u00f6rperzellen wieder st\u00e4rker auf Insulin reagieren und <a href=\"https:\/\/bacteria.substack.com\/p\/energy-suppliers\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Glukose<\/a> effizient aufnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-gewichtskontrolle\">Gewichtskontrolle<\/h3>\n\n\n\n<p>SCFA wirken auf bestimmte Zellen, die dann verst\u00e4rkt Hormone aussch\u00fctten, welche wiederum das Hungergef\u00fchl reduzieren, indem sie dem Gehirn signalisieren, dass genug Energie aufgenommen wurde. Zus\u00e4tzlich wird verst\u00e4rkt Insulin ausgesch\u00fcttet, wodurch der Blutzuckerspiegel stabilisiert und das Hungergef\u00fchl weiter reduziert wird. SCFA sind also perfekt daf\u00fcr geeignet, auf nat\u00fcrliche Weise Hei\u00dfhunger zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-darmflora\">Darmflora<\/h3>\n\n\n\n<p>SCFA unterst\u00fctzen grunds\u00e4tzlich ein gesundes Gleichgewicht der Darmflora und sorgen f\u00fcr eine <a href=\"https:\/\/bacteria.substack.com\/p\/the-end-of-all-days\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hohe Diversit\u00e4t<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-reduktion-des-darmkrebsrisikos\">Reduktion des Darmkrebsrisikos<\/h3>\n\n\n\n<p>Butyrat kann das Risiko f\u00fcr Darmkrebs senken, indem es entartete Darmzellen zum programmierten Zelltod anregt. Dadurch wird verhindert, dass sie sich zu einem Krebsgeschw\u00fcr ausbilden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-cholesterinspiegel\">Cholesterinspiegel<\/h3>\n\n\n\n<p>Vor allem Propionat kann die Aktivit\u00e4t bestimmter Enzyme in der Leber reduzieren, die f\u00fcr die Cholesterinbildung verantwortlich sind. \u00dcberdies wird das LDL-Cholesterin g\u00fcnstig beeinflusst.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-gehirngesundheit\">Gehirngesundheit<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Darm kommuniziert kontinuierlich mit dem Gehirn, zum Beispiel \u00fcber Nervenverbindungen wie dem Vagusnerv. SCFA k\u00f6nnen dabei als Signalstoffe dienen, die diese Kommunikation unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-unterstutzung-des-knochenstoffwechsels\">Unterst\u00fctzung des Knochenstoffwechsels<\/h3>\n\n\n\n<p>Butyrat verringert Entz\u00fcndungen und verhindert damit eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Aktivierung von Osteoklasten, die f\u00fcr den Abbau von Knochengewebe verantwortlich sind. So wird das Gleichgewicht zwischen Knochenaufbau und -abbau positiv beeinflusst.<\/p>\n\n\n\n<p>SCFA haben damit eine Vielzahl positiver Effekte. Es lohnt sich, die guten Bakterien, welche diese Fetts\u00e4uren produzieren, zu aktivieren und zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"2912\" height=\"1632\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/scfa-3.jpeg\" alt=\"Ein Mann mit der Kraft der SCFA\" class=\"wp-image-5589\" style=\"width:892px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/scfa-3.jpeg 2912w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/scfa-3-1280x717.jpeg 1280w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/scfa-3-980x549.jpeg 980w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/scfa-3-480x269.jpeg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2912px, 100vw\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kurzkettige Fetts\u00e4uren wirken an verschiedenen Orten im K\u00f6rper und haben dort mannigfailtige positive Wirkungen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-7-tipps-zur-forderung-der-bildung-von-scfa-durch-das-mikrobiom\">7 Tipps zur F\u00f6rderung der Bildung von SCFA durch das Mikrobiom<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Bildung von SCFA durch das Mikrobiom kann gezielt gef\u00f6rdert werden. Prinzipiell ist es egal, ob die SCFA durch Bakterien produziert oder auf andere Weise in den K\u00f6rper eingebracht werden. Aber wie immer kommt es nicht nur auf die Endprodukte an. Die Bakterienpopulationen erf\u00fcllen noch viele andere wichtige Funktionen als nur die Bildung von SCFA. Der K\u00f6rper muss immer gesamtheitlich betrachtet werden. Daher sollte immer darauf abgezielt werden, die nat\u00fcrliche Produktion von SCFA durch das Mikrobiom gezielt anzukurbeln. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tipp-1-ballaststoffe\">Tipp 1: Ballaststoffe<\/h3>\n\n\n\n<p>Achte auf eine ballaststoffreiche Ern\u00e4hrung. Vollkornprodukte, Gem\u00fcse und H\u00fclsenfr\u00fcchte sind voll von Nahrung f\u00fcr deine guten, SCFA-produzierenden Bakterien.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tipp-2-probiotika\">Tipp 2: Probiotika<\/h3>\n\n\n\n<p>Iss vermehrt probiotische Lebensmittel wie Joghurt, Kefir, Sauerkraut und andere fermentierte Produkte. Auch kommerzielle Probiotika k\u00f6nnen helfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tipp-3-bewegung\">Tipp 3: Bewegung<\/h3>\n\n\n\n<p>Sorry, wenn wir immer darauf zur\u00fcckkommen: Aber <a href=\"https:\/\/bacteria.de\/koerper\/bewegung-fuer-die-darmbakterien\/\">du musst dich bewegen<\/a>. Da f\u00fchrt kein Weg daran vorbei. K\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t unterst\u00fctzt die Darmgesundheit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tipp-4-zucker\">Tipp 4: Zucker<\/h3>\n\n\n\n<p>Lass es. Verzichte auf S\u00fc\u00dfigkeiten und einfache Zucker. Wenn das nicht geht, dann reduziere den Konsum. Jedes Kuchenst\u00fcck weniger hilft. Belohne dich stattdessen mit einem St\u00fcck Bitterschokolade.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tipp-5-prozessierte-lebensmittel\">Tipp 5: Prozessierte Lebensmittel<\/h3>\n\n\n\n<p>Prozessierte Lebensmittel sind nicht gut f\u00fcr dich. Du wei\u00dft es, und doch isst du sie, weil sie schnell zubereitet werden k\u00f6nnen. Lass es einfach.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tipp-6-stress\">Tipp 6: Stress<\/h3>\n\n\n\n<p>Besch\u00e4ftige dich mit Meditation oder autogenem Training, um deinen Stress zu reduzieren. Versuch es. Es bringt dir so viel!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tipp-7-flussigkeitszufuhr\">Tipp 7: Fl\u00fcssigkeitszufuhr<\/h3>\n\n\n\n<p>Trink. Trink. Trink. Am besten eine elektrolythaltige Fl\u00fcssigkeit wie Heilwasser. Oder gib zumindest eine Prise Salz in dein Glas Wasser hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viele der Ratschl\u00e4ge wirst du bereits kennen. Aber das Geheimnis ist nicht, die L\u00f6sung zu kennen, sondern sie auch umzusetzen. SCFA, die durch das Mikrobiom gebildet werden, sind wahre Gesundheitsbooster. Es lohnt sich, die Bakterien dabei zu unterst\u00fctzen, um deine Gesundheit zu f\u00f6rdern und dich besser vor Krankheiten zu sch\u00fctzen.<\/strong><br><strong><br>Du hast die Wahl. Wie immer.<\/strong> (JS)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-quellen-und-weiterfuhrende-literatur\">Quellen und weiterf\u00fchrende Literatur<\/h3>\n\n\n\n<p>Zhang et al. (2023). Short-chain fatty acids in diseases. Cell Communication and Signaling, 21:212. DOI: 10.1186\/s12964-023-01219-9\u200b<\/p>\n\n\n\n<p>Silva, Y.P., Bernardi, A., &amp; Frozza, R.L. (2020). The Role of Short-Chain Fatty Acids From Gut Microbiota in Gut-Brain Communication. Frontiers in Endocrinology, 11:25. DOI: 10.3389\/fendo.2020.00025\u200b<\/p>\n\n\n\n<p>Kopczy\u0144ska, J. &amp; Kowalczyk, M. (2024). The potential of short-chain fatty acid epigenetic regulation in chronic low-grade inflammation and obesity. Frontiers in Immunology, 15:1380476. DOI: 10.3389\/fimmu.2024.1380476\u200b<\/p>\n\n\n\n<p>Portincasa et al. (2022). Gut Microbiota and Short Chain Fatty Acids: Implications in Glucose Homeostasis. International Journal of Molecular Sciences, 23:1105. DOI: 10.3390\/ijms23031105\u200b<\/p>\n\n\n\n<p>Mot\u0103\u0163ianu, A., \u015eerban, G., &amp; Andone, S. (2023). The Role of Short-Chain Fatty Acids in Microbiota\u2013Gut\u2013Brain Cross-Talk with a Focus on Amyotrophic Lateral Sclerosis: A Systematic Review. International Journal of Molecular Sciences, 24:15094. DOI: 10.3390\/ijms242015094\u200b<\/p>\n\n\n\n<p>Fusco et al. (2023). Short-Chain Fatty-Acid-Producing Bacteria: Key Components of the Human Gut Microbiota. Nutrients, 15:2211. DOI: 10.3390\/nu15092211\u200b<\/p>\n\n\n\n<p>Tan et al. (2014). The Role of Short-Chain Fatty Acids in Health and Disease. Advances in Immunology, 121:91-119. DOI: 10.1016\/B978-0-12-800100-4.00003-9\u200b<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SCFA, kurzkettige Fetts\u00e4uren, gelten als eines der wesentlichsten Produkte von probiotischen Bakterien. 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