{"id":3743,"date":"2021-09-24T11:32:29","date_gmt":"2021-09-24T09:32:29","guid":{"rendered":"https:\/\/bacteria.de\/?p=3743"},"modified":"2026-02-18T16:52:07","modified_gmt":"2026-02-18T15:52:07","slug":"das-vaginale-mikrobiom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bacteria.de\/de\/koerper\/das-vaginale-mikrobiom\/","title":{"rendered":"Das vaginale Mikrobiom"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-die-kleinsten-helfer-die-weibliche-scheide-beschutzen\">Das vaginale Mikrobiom<\/h1>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>In den letzten Jahren ist das Interesse an unserem <a href=\"https:\/\/bacteria.de\/allgemein\/wir-sind-bakterien\/\">Mikrobiom<\/a> gewaltig gewachsen. Nicht nur die Wissenschaft, auch die Allgemeinheit interessiert sich immer mehr f\u00fcr die Auswirkungen, die die kleinsten Lebewesen auf unser Wohlbefinden haben. Dabei wird jedoch oft nur an dem Darm gedacht \u2013 was nicht verwunderlich ist, da sich der Gro\u00dfteil unserer kleinen Helfer dort befindet. Dabei darf jedoch nicht vergessen werden, dass dies nicht der einzige Ort ist, an dem Mikroorganismen von Bedeutung sind. Sondern auch in einem ebenfalls dicht besiedeltem&nbsp;Bereich, indem sich etwa 9% aller Bakterien der Frau befinden \u2013&nbsp;der&nbsp;Vagina.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-divi-layout\">[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;|0px||0px|false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][pac_divi_table_of_contents title=&#8220;Inhaltsverzeichnis&#8220; exclude_headings_by_class=&#8220;on&#8220; included_headings=&#8220;off|on|off|off|off|off&#8220; level_markers_2=&#8220;decimal&#8220; title_container_bg_color=&#8220;#2DACDC&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_font_font=&#8220;Open Sans||||||||&#8220; title_font_size=&#8220;16px&#8220; heading_all_font=&#8220;Open Sans||||||||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; default_state=&#8220;closed&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/pac_divi_table_of_contents][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-dynamische-vaginalflora\">Dynamische Vaginalflora<\/h2>\n\n\n\n<p>Die <strong>Scheidenflora<\/strong>, also die Zusammensetzung der Mikroben in der weiblichen&nbsp;Vagina, das sogenannte <strong>vaginale Mikrobiom<\/strong>, ist ein dynamisches Konstrukt.&nbsp;Sie \u00e4ndert sich im Laufe unseres Lebens mehrfach und auch zwischen Personen und insbesondere ethnischen Gruppen kann es gro\u00dfe Unterschiede geben. Dennoch ist das Mikrobiom in unserer Vagina <strong>stabiler<\/strong> als in anderen Bereichen, wie beispielsweise Mundh\u00f6hle, Darm oder dem gr\u00f6\u00dften menschlichen Organ, der Haut.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dominiert wird unsere Vaginalflora meistens von einer oder mehreren Spezies der Laktobazillen. Diese Milchs\u00e4urebakterien sind <strong>st\u00e4bchenf\u00f6rmige Bakterien<\/strong>, welche die f\u00fcr sie namensgebende Milchs\u00e4ure produzieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-schutz-vor-krankheitserregern-durch-das-vaginale-mikrobiom\">Schutz vor Krankheitserregern durch das vaginale Mikrobiom<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Bakterien leben meist in einer <strong>mutualistischen Beziehung<\/strong> mit den Menschen. Das bedeutet, dass beide Partner einen Nutzen aus dem Zusammenleben ziehen. Im Fall der Laktobazillen geben wir ihnen eine Unterkunft und versorgen sie mit N\u00e4hrstoffen und sie sch\u00fctzen uns vor krankmachenden Mikroorganismen \u2013 den sogenannten Pathogenen. Dazu geh\u00f6ren: Bakterien (wie beispielsweise&nbsp;<em>Neisseria gonorrhoeae&nbsp;\u2013&nbsp;<\/em>der Ausl\u00f6ser von Gonorrhoe), Viren (z.B.<em>&nbsp;<\/em>HIV) und Parasiten (z.B.&nbsp;<em>Trichomonas vaginalis<\/em>).<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"doch-wie-schutzen-uns-die-laktobazillen-vor-diesen-krankheitserregern\">Doch wie sch\u00fctzen uns die Laktobazillen vor diesen Krankheitserregern?<\/h3>\n\n\n\n<p>Zum&nbsp;einen produzieren Laktobazillen Milchs\u00e4ure indem sie Glucose verstoffwechseln. Dadurch wird der pH &#8211; Wert in der Vagina auf etwa 3,5 \u2013 4,5 gesenkt. Dieses saure Milieu&nbsp;st\u00e4rkt die Schutzflora und&nbsp;verhindert das Wachstum von vielen Krankheitserregern, die ein anderes pH&nbsp;Optimum ben\u00f6tigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Anderen produzieren viele Laktobazillen sogenannte <strong>Bacteriocine<\/strong>. Bacteriocine sind Proteine, die von Mikroorganismen freigesetzt werden, um das Wachstum von anderen Mikroorganismen zu verhindern. Au\u00dferdem erzeugen manchen Laktobazillenarten Wasserstoffperoxid, das ebenfalls eine antimikrobielle und damit positive Wirkung auf die Schutzflora hat.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/woman_sexy-1024x683.jpg\" alt=\"Naked woman b\/w\" class=\"wp-image-3830\" style=\"aspect-ratio:1.4992996184127905;width:749px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/woman_sexy-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/woman_sexy-300x200.jpg 300w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/woman_sexy-768x513.jpg 768w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/woman_sexy-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/woman_sexy-2048x1367.jpg 2048w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/woman_sexy-1080x721.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-risiken-der-dysbiose\">Risiken der Dysbiose<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"doch-was-passiert-wenn-dieses-system-durcheinander-gerat\">Doch was passiert wenn dieses System durcheinander ger\u00e4t? <\/h3>\n\n\n\n<p>Fast 30 % der weiblichen US Bev\u00f6lkerung leidet an einer <a href=\"https:\/\/bacteria.de\/medizin\/bakterielle-vaginose-behandlung\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/bacteria.de\/medizin\/bakterielle-vaginose-behandlung\/\">bakteriellen Vaginose<\/a>. Dabei sinkt der Anteil der wichtigen Laktobazillen, sodass sich durch die ver\u00e4nderten pH-Bedingungen andere fakultative und anaerobe Mikroorganismen vermehren k\u00f6nnen. Das <strong>Gleichgewicht&nbsp;der Mikrobiota<\/strong>&nbsp;wird gest\u00f6rt. Dies l\u00e4sst sich normalerweise an Symptomen, wie seltsam riechendem Ausfluss, Brennen beim Urinieren und Juckreiz um und au\u00dferhalb der Vagina erkennen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine <a href=\"https:\/\/bacteria.de\/medizin\/bakterielle-vaginose-behandlung\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/bacteria.de\/medizin\/bakterielle-vaginose-behandlung\/\">bakterielle Vaginose<\/a> ist dabei mit unterschiedlichen Gefahren verbunden. Zum einen werden die Frauen anf\u00e4lliger f\u00fcr sexuell \u00fcbertragbare Erkrankungen, wie zum Beispiel HIV oder Chlamydien. Bei schwangeren Frauen kann das gest\u00f6rte mikrobielle Gleichgewicht zu einer <strong>Fr\u00fchgeburt<\/strong> oder zu einem <strong>geringen Geburtsgewicht <\/strong>f\u00fchren. Auch gibt es Studien, die einen Zusammenhang zwischen einer gest\u00f6rten Vaginalflora, der sogenannten Dysbiose und Unfruchtbarkeit vermuten lassen. Neben den physischen Problemen leiden betroffene Frauen oft an <strong>psychischen Stress<\/strong>, da sie sich f\u00fcr den Geruch sch\u00e4men und deshalb sexuelle Beziehungen vermeiden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-verursacht-die-storung-des-gleichgewichts\">Was verursacht die St\u00f6rung des Gleichgewichts?<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Ungleichgewicht des vaginalen Mikrobioms kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden. Unbedingt zu <strong>vermeiden<\/strong> sind Scheidensp\u00fclungen und parf\u00fcmierte Seifen, da sie die Umweltbedingungen f\u00fcr die guten Mikroorganismen negativ beeinflussen. Aber auch wechselnde Sexualpartner, Rauchen und Intrauterinpessare, sogenannte Spiralen, f\u00fchren zu einem Ungleichgewicht der&nbsp;Scheidenflora.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Bei einer Erkrankung und konventioneller Behandlung hat die H\u00e4lfte der erkrankten Frauen erneut Probleme in den <strong>nachfolgenden 12 Monaten<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-behandlung-der-bakteriellen-vaginose\">Behandlung der bakteriellen Vaginose<\/h2>\n\n\n\n<p>\u00dcblicherweise werden <a href=\"https:\/\/bacteria.de\/medizin\/bakterielle-vaginose-behandlung\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/bacteria.de\/medizin\/bakterielle-vaginose-behandlung\/\">bakterielle Vaginosen<\/a> mit Antibiotika behandelt, die entweder oral eingenommen oder vaginal aufgetragen werden. Diese zeigen aber oftmals keine dauerhafte Wirkung. Der <a href=\"https:\/\/bacteria.de\/medizin\/antibiotika-die-molekularen-atombomben\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/bacteria.de\/medizin\/antibiotika-die-molekularen-atombomben\/\">Einsatz von Antibiotika ist jedoch immer ein massiver Eingriff ins Mikrobiom<\/a> und sollte \u2013 nicht nur wegen den zunehmenden <strong>Antibiotikaresistenzen<\/strong> \u2013 m\u00f6glichst vermieden werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Daher wird heutzutage verst\u00e4rkt an Probiotika geforscht, die eine nat\u00fcrliche Vaginalflora unterst\u00fctzen sollen. Probiotika sind <strong>lebende Mikroorganismen<\/strong>, die bei ausreichender Menge dem Wirt einen gesundheitlichen Nutzen versprechen sollen. Folgende <strong>probiotische Bakterien <\/strong>werden&nbsp;oftmals&nbsp;einzeln oder als Gemisch eingesetzt:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Lactobacillus&nbsp;acidophilus, Lactobacillus&nbsp;rhamnosus&nbsp;<\/em>und<em>&nbsp;Lactobacillus&nbsp;gasseri.&nbsp;<\/em> Es gibt jedoch auch andere Mischungen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sie werden bei einer bakteriellen Vaginose oft <strong>begleitend<\/strong> zu einer Antibiotikatherapie angewendet. Aus oben erw\u00e4hnten Gr\u00fcnden sollte jedoch nur in <strong>Ausnahmef\u00e4llen<\/strong> auf Antibiotika zur\u00fcckgegriffen werden. Langfristig wird hier mehr Schaden als Nutzen angerichtet! Die Ergebnisse der Probiotikaforschung scheinen vielversprechend und verringern m\u00f6glicherweise die Gefahr&nbsp;eines&nbsp;R\u00fcckfalls.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1456\" height=\"816\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/probiotic.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7524\" style=\"aspect-ratio:1.7843182340767993;width:621px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/probiotic.png 1456w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/probiotic-1280x717.png 1280w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/probiotic-980x549.png 980w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/probiotic-480x269.png 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1456px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Letztere&nbsp;ist meist die Folge der <strong>Abnahme der Diversit\u00e4t<\/strong>. Je weniger verschiedene Bakterienpopulationen vorhanden sind, desto <strong>anf\u00e4lliger<\/strong> ist das <strong>sensible Gleichgewicht<\/strong>. Bei einer bakteriellen Vaginose kommt es zu einer oft massiven St\u00f6rung des Verh\u00e4ltnisses der Bakterienpopulationen zueinander. Auch wenn die Populationen im Anschluss wieder etabliert werden, so bleiben&nbsp;Kleinstmengen&nbsp;an sch\u00e4dlichen Bakterien zur\u00fcck, die bei einer weiteren St\u00f6rung schneller als zuvor die Oberhand wieder gewinnen k\u00f6nnen. Daher ist der R\u00fcckgang der Symptome nicht zwingend ein Indiz daf\u00fcr, dass die Krankheit ausgestanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-verantwortung-fur-die-eigene-gesundheit-ubernehmen\">Verantwortung f\u00fcr die eigene Gesundheit \u00fcbernehmen<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Daher gilt auch bei der bakteriellen Vaginose: <strong>Vorsorge<\/strong> ist besser als Nachsorge. Die wohl einfachste Methode zur Vorbeugung ist die oben genannten Risikofaktoren zu verringern, also beispielsweise mit dem Rauchen aufzuh\u00f6ren oder Scheidensp\u00fclungen und parf\u00fcmierte Seifen zu vermeiden. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Doch auch die Ern\u00e4hrung scheint einen Einfluss zu haben. Ein <strong>Mangel<\/strong> an den Mikron\u00e4hrstoffen&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Vitamin A<\/li>\n\n\n\n<li>Vitamin C<\/li>\n\n\n\n<li>Vitamin E <\/li>\n\n\n\n<li>Vitman D <\/li>\n\n\n\n<li>beta-Carotin<\/li>\n\n\n\n<li>Fols\u00e4ure<\/li>\n\n\n\n<li>Calcium <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>kann zu einer <strong>Dysbalance<\/strong> der Mikroorganismen f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurioserweise wirken sich zwei Ern\u00e4hrungsformen scheinbar <strong>positiv<\/strong> auf die Gesundheit des vaginalen Mikrobioms aus, die ansonsten&nbsp;eher nicht mit einer positiven Wirkung auf \u201egute\u201c Bakterien verbunden werden.&nbsp;So k\u00f6nnen eine Ern\u00e4hrung die reich an <strong>tierischer St\u00e4rke<\/strong> ist, sowie eine Ern\u00e4hrung mit viel Fett und wenig Ballaststoffen prinzipiell die Erhaltung der nat\u00fcrlichen Vaginalflora beg\u00fcnstigen. Entscheidend ist hierbei der Glykogengehalt in der Scheide. Glykogen ist ein Vielfachzucker, der aus mehreren Glukosemolek\u00fclen aufgebaut ist. Er dient Mensch und Tier als Energiespeicher.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"was-beeinflusst-das-wachstum-der-laktobazillen\">Was beeinflusst das Wachstum der Laktobazillen?<\/h3>\n\n\n\n<p>Ist der Glykogengehalt in der weiblichen Scheide hoch, so steht den <strong>Laktobazillen<\/strong> fortw\u00e4hrend ausreichend Nahrung zur Verf\u00fcgung, die sie verstoffwechseln und zur Vermehrung nutzen k\u00f6nnen. Mehr tierische St\u00e4rke f\u00fchrt sehr wahrscheinlich direkt zu einer Erh\u00f6hung an Glykogen in der Scheide. Fett hingegen f\u00fchrt zu einem h\u00f6heren \u00d6strogenlevel im K\u00f6rper. Dieses Hormon ist u.a. daf\u00fcr verantwortlich, dass freies Glykogen in die Epithelzellen der Vagina, also in die Innenauskeidung der Scheide, transportiert wird. Dadurch steht auch hier den Laktobazillen vermehrt der Zuckerspeicher als N\u00e4hrstoffquelle zur Verf\u00fcgung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"598\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/AdobeStock_100744908-1024x598.jpeg\" alt=\"Sensual woman\" class=\"wp-image-3754\" style=\"aspect-ratio:1.7124100074476596;width:712px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/AdobeStock_100744908-1024x598.jpeg 1024w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/AdobeStock_100744908-300x175.jpeg 300w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/AdobeStock_100744908-768x449.jpeg 768w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/AdobeStock_100744908-1536x897.jpeg 1536w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/AdobeStock_100744908-2048x1197.jpeg 2048w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/AdobeStock_100744908-1080x631.jpeg 1080w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-auswirkungen-der-nbsp-pille-auf-nbsp-die-nbsp-vaginalflora\">Auswirkungen der&nbsp;Pille auf&nbsp;die&nbsp;Vaginalflora<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch die&nbsp;<strong>Antibabypille<\/strong>&nbsp;kann einen Einfluss auf das vaginale Mikrobiom&nbsp;haben.&nbsp;In Deutschland nehmen etwa die H\u00e4lfte der Frauen die Pille zur Verh\u00fctung. Damit&nbsp;ist sie auf Platz 1 der beliebtesten Verh\u00fctungsmittel, obwohl es&nbsp;sich hierbei um ein Medikament handelt, das intensiv in den Hormonhaushalt eingreift und <strong>massive Nebenwirkungen <\/strong>haben kann. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Migr\u00e4ne, depressive Verstimmungen, verringerte Libido und ein erh\u00f6htes Thromboserisiko.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die Pille kann verschiedene Auswirkungen auf die vaginale Mikroflora haben. Ein potenziell positiver&nbsp;Effekt ist die \u00f6strogeninduzierte&nbsp;Ansammlung von Glykogen in der Scheide und daraus folgend&nbsp;die&nbsp;Unterst\u00fctzung&nbsp;des Wachstums von Laktobazillen.&nbsp;<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/pille.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7527\" style=\"width:151px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/pille.png 1024w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/pille-980x980.png 980w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/pille-480x480.png 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite kann auch das Wachstum von&nbsp;<em>Candida albicans<\/em>&nbsp;gef\u00f6rdert werden.&nbsp;Dieser Hefepilz kommt bei der Mehrheit aller Menschen vor und ist in geringer Anzahl normalerweise harmlos.&nbsp;Unter Anderem&nbsp;wird er&nbsp;durch die Laktobazillen und das menschliche Immunsystem unter Kontrolle gehalten. Es kann jedoch unter Umst\u00e4nden zu einem vermehrten Wachstum von&nbsp;<em>Candida albicans<\/em>&nbsp;und damit zu einer Vaginalkandidose kommen. Die Ursachen hierf\u00fcr k\u00f6nnen neben einem geschw\u00e4chten Immunsystem auch die Einnahme der Antibabypille sein.&nbsp;Durch die von der Antibabypille erh\u00f6hte <strong>Glykogenmenge<\/strong> erhalten auch die zuckerliebenden Hefepilze vermehrt Nahrung. Auch wird die Anhaftung der Pilze in der Vagina durch die Einnahme des Medikaments gef\u00f6rdert. Zus\u00e4tzlich scheint sich dabei auch der nat\u00fcrliche Schutz&nbsp;des Immunsystems&nbsp;der Vagina gegen Hefepilze zu verschlechtern.&nbsp;Unter Umst\u00e4nden kann die Einnahme damit&nbsp;zwar eine bakterielle Vaginose verhindern, daf\u00fcr aber die Vaginalkandidose f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-die-vaginalflora-sollte-geschutzt-werden\">Die Vaginalflora sollte gesch\u00fctzt werden<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine diverse Vaginalflora ist ein&nbsp;hocheffektiver&nbsp;Schutz <strong>gegen<\/strong> krankmachende Bakterien. Das Gleichgewicht darf&nbsp;jedoch nicht zerst\u00f6rt werden. Eine De-Stabilisierung macht die Frauen anf\u00e4llig f\u00fcr sexuell \u00fcbertragbare Krankheiten und kann im schlimmsten Fall bis zur Unfruchtbarkeit f\u00fchren. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Es ist&nbsp;notwendig&nbsp;Verantwortung f\u00fcr&nbsp;die eigene&nbsp;Gesundheit \u00fcbernehmen und den nat\u00fcrlichen Zustand&nbsp;des&nbsp;vaginalen Mikrobiom nicht zu gef\u00e4hrden, sondern mit den richtigen Mikron\u00e4hrstoffen zu unterst\u00fctzen. Auch Probiotika k\u00f6nnen unter Umst\u00e4nden dabei behilflich sein.&nbsp;<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>(LS)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>___________________________<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"quellen\">Quellen:&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Bagnall P, Rizzolo D. Bacterial vaginosis: A practical review. JAAPA. 2017 Dec;30(12):15-21. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/29135564\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">doi: 10.1097\/01.JAA.0000526770.60197.fa. PMID: 29135564.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Garc\u00eda-Velasco JA, Menabrito M, Catal\u00e1n IB. What fertility specialists should know about the vaginal microbiome: a review. Reprod Biomed Online. 2017 Jul;35(1):103-112.<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/28479120\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> doi: 10.1016\/j.rbmo.2017.04.005. Epub 2017 Apr 19. PMID: 28479120<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Gon\u00e7alves B, Ferreira C, Alves CT, Henriques M, Azeredo J, Silva S. Vulvovaginal candidiasis: Epidemiology, microbiology and risk factors. Crit Rev Microbiol. 2016 Nov;42(6):905-27. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/26690853\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">doi: 10.3109\/1040841X.2015.1091805<\/a>. Epub 2015 Dec 21. PMID: 26690853.<\/p>\n\n\n\n<p>Saraf VS, Sheikh SA, Ahmad A, Gillevet PM, Bokhari H, Javed S. Vaginal microbiome: normalcy vs dysbiosis. Arch Microbiol. 2021 Sep;203(7):3793-3802. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/34120200\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">doi: 10.1007\/s00203-021-02414-3.<\/a> Epub 2021 Jun 13. PMID: 34120200.<\/p>\n\n\n\n<p>Bild Header: Jiri Snaidr<a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> <\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das vaginale Mikrobiom ist eines der wichtigsten bakteriellen Bereiche im weiblichen K\u00f6rper und bestimmt wesentlich die eigene Gesundheit und die der Kinder.<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":3850,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"off","_et_pb_old_content":"<!-- wp:heading {\"level\":1} -->\n<h1 id=\"h-das-vaginale-mikrobiom\">Das vaginale Mikrobiom<\/h1>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2>Wie die kleinsten Helfer die weibliche Scheide besch\u00fctzen <\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:quote -->\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>In den letzten Jahren ist das Interesse an unserem Mikrobiom gewaltig gewachsen. Nicht nur die Wissenschaft, auch die Allgemeinheit interessiert sich immer mehr f\u00fcr die Auswirkungen, die die kleinsten Lebewesen auf unser Wohlbefinden haben. Dabei wird jedoch oft nur an dem Darm gedacht \u2013 was nicht verwunderlich ist, da sich der Gro\u00dfteil unserer kleinen Helfer dort befindet. Dabei darf jedoch nicht vergessen werden, dass dies nicht der einzige Ort ist, an dem Mikroorganismen von Bedeutung sind. Sondern auch in einem ebenfalls dicht besiedeltem&nbsp;Bereich, indem sich etwa 9% aller Bakterien der Frau befinden \u2013&nbsp;der&nbsp;Vagina.<\/p><\/blockquote>\n<!-- \/wp:quote -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2>Dynamische Vaginalflora<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Scheidenflora, also die Zusammensetzung der Mikroben in der weiblichen&nbsp;Vagina, ist ein dynamisches Konstrukt.&nbsp;Sie \u00e4ndert sich im Laufe unseres Lebens mehrfach und auch zwischen Personen und insbesondere ethnischen Gruppen kann es gro\u00dfe Unterschiede geben. Dennoch ist das Mikrobiom in unserer Vagina stabiler als in anderen Bereichen, wie beispielsweise Mundh\u00f6hle, Darm oder dem gr\u00f6\u00dften menschlichen Organ, der Haut.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Dominiert wird unsere Vaginalflora meistens von einer oder mehreren Spezies der Laktobazillen. Diese Milchs\u00e4urebakterien sind st\u00e4bchenf\u00f6rmige Bakterien, welche die f\u00fcr sie namensgebende Milchs\u00e4ure produzieren.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2>Schutz vor Krankheitserregern<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Bakterien leben meist in einer mutualistischen Beziehung mit den Menschen. Das bedeutet, dass beide Partner einen Nutzen aus dem Zusammenleben ziehen. Im Fall der Laktobazillen geben wir ihnen eine Unterkunft und versorgen sie mit N\u00e4hrstoffen und sie sch\u00fctzen uns vor krankmachenden Mikroorganismen \u2013 den sogenannten Pathogenen. Dazu geh\u00f6ren: Bakterien (wie beispielsweise&nbsp;<em>Neisseria gonorrhoeae&nbsp;\u2013&nbsp;<\/em>der Ausl\u00f6ser von Gonorrhoe), Viren (z.B.<em>&nbsp;HIV<\/em>) und Parasiten (z.B.&nbsp;<em>Trichomonas vaginalis<\/em>).<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Doch wie sch\u00fctzen uns die Laktobazillen vor diesen Krankheitserregern?<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Zum&nbsp;einen produzieren Laktobazillen Milchs\u00e4ure indem sie Glucose verstoffwechseln. Dadurch wird der pH - Wert in der Vagina auf etwa 3,5 \u2013 4,5 gesenkt. Dieses saure Milieu&nbsp;st\u00e4rkt die Schutzflora und&nbsp;verhindert das Wachstum von vielen Krankheitserregern, die ein anderes pH&nbsp;Optimum ben\u00f6tigen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Zum Anderen produzieren viele Laktobazillen sogenannte Bacteriocine. Bacteriocine sind Proteine, die von Mikroorganismen freigesetzt werden, um das Wachstum von anderen Mikroorganismen zu verhindern. Au\u00dferdem erzeugen manchen Laktobazillenarten Wasserstoffperoxid, das ebenfalls eine antimikrobielle und damit positive Wirkung auf die Schutzflora hat.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:image {\"id\":3830,\"width\":736,\"height\":490,\"sizeSlug\":\"large\",\"linkDestination\":\"none\"} -->\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/woman_sexy-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3830\" width=\"736\" height=\"490\"\/><figcaption><sup>Jiri Snaidr<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<!-- \/wp:image -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2>Risiken der Dysbiose<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Doch was passiert wenn dieses System durcheinander ger\u00e4t? Fast 30 % der weiblichen US Bev\u00f6lkerung leidet an einer bakteriellen Vaginose. Dabei sinkt der Anteil der wichtigen Laktobazillen, sodass sich durch die ver\u00e4nderten pH-Bedingungen andere fakultative und anaerobe Mikroorganismen vermehren k\u00f6nnen. Das Gleichgewicht&nbsp;der Mikrobiota&nbsp;wird gest\u00f6rt. Dies l\u00e4sst sich normalerweise an Symptomen, wie seltsam riechendem Ausfluss, Brennen beim Urinieren und Juckreiz um und au\u00dferhalb der Vagina erkennen.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Eine bakterielle Vaginose ist dabei mit unterschiedlichen Gefahren verbunden. Zum einen werden die Frauen anf\u00e4lliger f\u00fcr sexuell \u00fcbertragbare Erkrankungen, wie zum Beispiel HIV oder Chlamydien. Bei schwangeren Frauen kann das gest\u00f6rte mikrobielle Gleichgewicht zu einer Fr\u00fchgeburt oder zu einem geringen Geburtsgewicht f\u00fchren. Auch gibt es Studien, die einen Zusammenhang zwischen einer gest\u00f6rten Vaginalflora, der sogenannten Dysbiose und Unfruchtbarkeit vermuten lassen. Neben den physischen Problemen leiden betroffene Frauen oft an psychischen Stress, da sie sich f\u00fcr den Geruch sch\u00e4men und deshalb sexuelle Beziehungen vermeiden.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2>Was verursacht die St\u00f6rung des Gleichgewichts?<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Das Ungleichgewicht des vaginalen Mikrobioms kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden. Unbedingt zu vermeiden sind Scheidensp\u00fclungen und parf\u00fcmierte Seifen, da sie die Umweltbedingungen f\u00fcr die guten Mikroorganismen negativ beeinflussen. Aber auch wechselnde Sexualpartner, Rauchen und Intrauterinpessare, sogenannte Spiralen, f\u00fchren zu einem Ungleichgewicht der&nbsp;Scheidenflora.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Bei einer Erkrankung und konventioneller Behandlung hat die H\u00e4lfte der erkrankten Frauen erneut Probleme in den nachfolgenden 12 Monaten.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2>Behandlung der bakteriellen Vaginose<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>\u00dcblicherweise werden bakterielle Vaginosen mit Antibiotika behandelt, die entweder oral eingenommen oder vaginal aufgetragen werden. Diese zeigen aber oftmals keine dauerhafte Wirkung. Der Einsatz von Antibiotika ist jedoch immer ein massiver Eingriff ins Mikrobiom und sollte \u2013 nicht nur wegen den zunehmenden Antibiotikaresistenzen \u2013 m\u00f6glichst vermieden werden.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Daher wird heutzutage verst\u00e4rkt an Probiotika geforscht, die eine nat\u00fcrliche Vaginalflora unterst\u00fctzen sollen. Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die bei ausreichender Menge dem Wirt einen gesundheitlichen Nutzen versprechen sollen. Folgende probiotische Bakterien werden&nbsp;oftmals&nbsp;einzeln oder als Gemisch eingesetzt:&nbsp;<em>Lactobacillus&nbsp;acidophilus, Lactobacillus&nbsp;rhamnosus&nbsp;<\/em>und<em>&nbsp;Lactobacillus&nbsp;gasseri.&nbsp;<\/em>Es gibt jedoch auch andere Mischungen.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Sie werden bei einer bakteriellen Vaginose oft begleitend zu einer Antibiotikatherapie angewendet. Aus oben erw\u00e4hnten Gr\u00fcnden sollte jedoch nur in Ausnahmef\u00e4llen auf Antibiotika zur\u00fcckgegriffen werden. Langfristig wird hier mehr Schaden als Nutzen angerichtet! Die Ergebnisse der Probiotikaforschung scheinen vielversprechend und verringern m\u00f6glicherweise die Gefahr&nbsp;eines&nbsp;R\u00fcckfalls.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Letztere&nbsp;ist meist die Folge der Abnahme der Diversit\u00e4t. Je weniger verschiedene Bakterienpopulationen vorhanden sind, desto anf\u00e4lliger ist das sensible Gleichgewicht. Bei einer bakteriellen Vaginose kommt es zu einer oft massiven St\u00f6rung des Verh\u00e4ltnisses der Bakterienpopulationen zueinander. Auch wenn die Populationen im Anschluss wieder etabliert werden, so bleiben&nbsp;Kleinstmengen&nbsp;an sch\u00e4dlichen Bakterien zur\u00fcck, die bei einer weiteren St\u00f6rung schneller als zuvor die Oberhand wieder gewinnen k\u00f6nnen. Daher ist der R\u00fcckgang der Symptome nicht zwingend ein Indiz daf\u00fcr, dass die Krankheit ausgestanden ist.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2>Verantwortung f\u00fcr die eigene Gesundheit \u00fcbernehmen<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Daher gilt auch bei der bakteriellen Vaginose: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Die wohl einfachste Methode zur Vorbeugung ist die oben genannten Risikofaktoren zu verringern, also beispielsweise mit dem Rauchen aufzuh\u00f6ren oder Scheidensp\u00fclungen und parf\u00fcmierte Seifen zu vermeiden. Doch auch die Ern\u00e4hrung scheint einen Einfluss zu haben. Ein Mangel an den Mikron\u00e4hrstoffen&nbsp;Vitamin A,&nbsp;C, E und D, beta-Carotin, Fols\u00e4ure und Calcium kann zu einer Dysbalance der Mikroorganismen f\u00fchren.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Kurioserweise wirken sich zwei Ern\u00e4hrungsformen scheinbar positiv auf die Gesundheit des vaginalen Mikrobioms aus,die ansonsten&nbsp;eher nicht mit einer positiven Wirkung auf \u201egute\u201c Bakterien verbunden werden.&nbsp;So k\u00f6nnen eine Ern\u00e4hrung die reich an tierischer St\u00e4rke ist, sowie eine Ern\u00e4hrung mit viel Fett und wenig Ballaststoffen prinzipiell die Erhaltung der nat\u00fcrlichen Vaginalflora beg\u00fcnstigen. Entscheidend ist hierbei der Glykogengehalt in der Scheide. Glykogen ist ein Vielfachzucker, der aus mehreren Glukosemolek\u00fclen aufgebaut ist. Er dient Mensch und Tier als Energiespeicher.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Ist der Glykogengehalt in der weiblichen Scheide hoch, so steht den Laktobazillen fortw\u00e4hrend ausreichend Nahrung zur Verf\u00fcgung, die sie verstoffwechseln und zur Vermehrung nutzen k\u00f6nnen. Mehr tierische St\u00e4rke f\u00fchrt sehr wahrscheinlich direkt zu einer Erh\u00f6hung an Glykogen in der Scheide. Fett hingegen f\u00fchrt zu einem h\u00f6heren \u00d6strogenlevel im K\u00f6rper. Dieses Hormon ist u.a. daf\u00fcr verantwortlich, dass freies Glykogen in die Epithelzellen der Vagina, also in die Innenauskeidung der Scheide, transportiert wird. Dadurch steht auch hier den Laktobazillen vermehrt der Zuckerspeicher als N\u00e4hrstoffquelle zur Verf\u00fcgung.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:image {\"id\":3754,\"width\":693,\"height\":404,\"sizeSlug\":\"large\",\"linkDestination\":\"none\"} -->\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/AdobeStock_100744908-1024x598.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3754\" width=\"693\" height=\"404\"\/><figcaption><sup>Adobe Stock \/ likoper - <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">stock.adobe.com <\/a><\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<!-- \/wp:image -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2>Auswirkungen der&nbsp;Pille auf&nbsp;die&nbsp;Vaginalflora<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Auch die&nbsp;Antibabypille&nbsp;kann einen Einfluss auf das vaginale Mikrobiom&nbsp;haben.&nbsp;In Deutschland nehmen etwa die H\u00e4lfte der Frauen die Pille zur Verh\u00fctung. Damit&nbsp;ist sie auf Platz 1 der beliebtesten Verh\u00fctungsmittel, obwohl es&nbsp;sich hierbei um ein Medikament handelt, das intensiv in den Hormonhaushalt eingreift und massive Nebenwirkungen haben kann. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Migr\u00e4ne, depressive Verstimmungen, verringerte Libido und ein erh\u00f6htes Thromboserisiko.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Pille kann verschiedene Auswirkungen auf die vaginale Mikroflora haben. Ein potenziell positiver&nbsp;Effekt ist die \u00f6strogeninduzierte&nbsp;Ansammlung von Glykogen in der Scheide und daraus folgend&nbsp;die&nbsp;Unterst\u00fctzung&nbsp;des Wachstums von Laktobazillen.&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Auf der anderen Seite kann auch das Wachstum von&nbsp;<em>Candida albicans<\/em>&nbsp;gef\u00f6rdert werden.&nbsp;Dieser Hefepilz kommt bei der Mehrheit aller Menschen vor und ist in geringer Anzahl normalerweise harmlos.&nbsp;Unter Anderem&nbsp;wird er&nbsp;durch die Laktobazillen und das menschliche Immunsystem unter Kontrolle gehalten. Es kann jedoch unter Umst\u00e4nden zu einem vermehrten Wachstum von&nbsp;<em>Candida albicans<\/em>&nbsp;und damit zu einer Vaginalkandidose kommen. Die Ursachen hierf\u00fcr k\u00f6nnen neben einem geschw\u00e4chten Immunsystem auch die Einnahme der Antibabypille sein.&nbsp;Durch die von der Antibabypille erh\u00f6hte Glykogenmenge erhalten auch die zuckerliebenden Hefepilze vermehrt Nahrung. Auch wird die Anhaftung der Pilze in der Vagina durch die Einnahme des Medikaments gef\u00f6rdert. Zus\u00e4tzlich scheint sich dabei auch der nat\u00fcrliche Schutz&nbsp;des Immunsystems&nbsp;der Vagina gegen Hefepilze zu verschlechtern.&nbsp;Unter Umst\u00e4nden kann die Einnahme damit&nbsp;zwar eine bakterielle Vaginose verhindern, daf\u00fcr aber die Vaginalkandidose f\u00f6rdern.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2>Die Vaginalflora sollte gesch\u00fctzt werden<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Eine diverse Vaginalflora ist ein&nbsp;hocheffektiver&nbsp;Schutz gegen krankmachende Bakterien. Das Gleichgewicht darf&nbsp;jedochnicht zerst\u00f6rt werden. Eine De-Stabilisierung macht die Frauen anf\u00e4llig f\u00fcr sexuell \u00fcbertragbare Krankheiten und kann im schlimmsten Fall bis zur Unfruchtbarkeit f\u00fchren. Es ist&nbsp;notwendig&nbsp;Verantwortung f\u00fcr&nbsp;die eigene&nbsp;Gesundheit \u00fcbernehmen und den nat\u00fcrlichen Zustand&nbsp;des&nbsp;vaginalen Mikrobiom nicht zu gef\u00e4hrden, sondern mit den richtigen Mikron\u00e4hrstoffen zu unterst\u00fctzen. Auch Probiotika k\u00f6nnen unter Umst\u00e4nden dabei behilflich sein.&nbsp;(LS)<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Quellen:&nbsp;<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Bagnall P, Rizzolo D. Bacterial vaginosis: A practical review. JAAPA. 2017 Dec;30(12):15-21. doi: 10.1097\/01.JAA.0000526770.60197.fa. PMID: 29135564.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Garc\u00eda-Velasco JA, Menabrito M, Catal\u00e1n IB. What fertility specialists should know about the vaginal microbiome: a review. Reprod Biomed Online. 2017 Jul;35(1):103-112. doi: 10.1016\/j.rbmo.2017.04.005. Epub 2017 Apr 19. PMID: 28479120.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Gon\u00e7alves B, Ferreira C, Alves CT, Henriques M, Azeredo J, Silva S. Vulvovaginal candidiasis: Epidemiology, microbiology and risk factors. Crit Rev Microbiol. 2016 Nov;42(6):905-27. doi: 10.3109\/1040841X.2015.1091805. Epub 2015 Dec 21. PMID: 26690853.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Saraf VS, Sheikh SA, Ahmad A, Gillevet PM, Bokhari H, Javed S. Vaginal microbiome: normalcy vs dysbiosis. Arch Microbiol. 2021 Sep;203(7):3793-3802. doi: 10.1007\/s00203-021-02414-3. Epub 2021 Jun 13. PMID: 34120200.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Bild Header: Jiri Snaidr<a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> <\/a><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:separator -->\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n<!-- \/wp:separator -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[43],"tags":[90,66,227,236,229],"class_list":["post-3743","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-koerper","tag-bakterien","tag-mikrobiom","tag-vaginale-dysbiose","tag-vaginale-mikrobiom","tag-vaginalflora"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3743","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3743"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3743\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7711,"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3743\/revisions\/7711"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3850"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3743"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3743"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3743"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}