{"id":7185,"date":"2026-01-14T17:35:33","date_gmt":"2026-01-14T16:35:33","guid":{"rendered":"https:\/\/bacteria.de\/?post_type=insight&#038;p=7185"},"modified":"2026-01-14T19:02:00","modified_gmt":"2026-01-14T18:02:00","slug":"mikrobiomforschung-million-microbiomes","status":"publish","type":"insight","link":"https:\/\/bacteria.de\/de\/insight\/mikrobiomforschung-million-microbiomes\/","title":{"rendered":"Zu viel versprochen?"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Zu viel versprochen? Mikrobiomforschung im Visier.<\/h1>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201cEine Million Mikrobiome in drei bis f\u00fcnf Jahren analysiert. Die Referenzdatenbank f\u00fcr mikrobiombedingte Effekte.\u201d Es waren knackige Aussagen, als das Projekt 2019 von einem internationalen Konsortium ins Leben gerufen wurde. Doch wie ist der Stand?<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ein zentrales Problem der Mikrobiomforschung ist bis heute ungel\u00f6st: Es fehlen vergleichbare, belastbare <strong>Referenzdaten<\/strong>. Aussagen wie \u201ewenn ich dies und das tue, verh\u00e4lt sich das Mikrobiom so\u201c oder umgekehrt \u201eweil sich das Mikrobiom so ver\u00e4ndert hat, ergeben sich diese Auswirkungen\u201c sind wissenschaftlich oft schwach abgesichert. Nicht zwingend, weil die Analytik schlecht ist, sondern weil der Referenzrahmen fehlt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ziel und Anspruch des MMHP<\/h2>\n\n\n\n<p>Genau hier setzt das Projekt an. 2019 wurde von einem internationalen Konsortium aus Technologieunternehmen und Universit\u00e4ten, sowie \u00f6ffentlichen Forschungseinrichtungen und anderen Partnern das \u201c<a href=\"https:\/\/db.cngb.org\/mmhp\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Million Microbiomes from Humans Project<\/a>\u201d gegr\u00fcndet, mit dem Ziel innerhalb von f\u00fcnf Jahren <strong>eine Million Mikrobiome <\/strong>aus zehn L\u00e4ndern zu untersuchen. Und das unter standardisierten und vergleichbaren Bedingungen. Herauskommen sollte die weltgr\u00f6\u00dfte, \u00f6ffentliche Referenzdatenbank an Mikrobiomdaten, eine Art Karte des menschlichen Mikrobioms.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der tats\u00e4chliche Stand<\/h2>\n\n\n\n<p>Stand Ende 2023 waren nach \u00f6ffentlichen Angaben erst etwa 130.000 Proben analysiert. Neuere Zahlen existieren nicht. D.h. auch mehrere Jahre nach dem Start gibt es keine belastbare, konsolidierte Zahl, die nur ann\u00e4hernd an der Million-Marke w\u00e4re. Das ist keine ideale \u00f6ffentliche Kommunikation, aber durchaus typisch f\u00fcr diese Art von <strong>Hybridprojekten<\/strong> aus Industrie und Akademie.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-divi-layout\">[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;0px|||1px|false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_toggle title=&#8220;Warum sind Referenzdaten im Mikrobiom schwieriger zu definieren als im Genom?&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(45,172,220,0.13)&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; border_radii=&#8220;on|3px|3px|3px|3px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243; title_font_size=&#8220;20px&#8220;]<p>Im Gegensatz zum menschlichen Genom ist das Mikrobiom kein stabiles biologisches Objekt, sondern ein \u00e4usserst <strong>dynamisches \u00d6kosystem<\/strong>. W\u00e4hrend das Genom eines Menschen sich \u00fcber das Leben hinweg praktisch nicht ver\u00e4ndert, reagiert das humane Mikrobiom kontinuierlich auf Ern\u00e4hrung, Medikamente, Infektionen, Lebensstil und Umweltfaktoren.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Hinzu kommt, dass Mikrobiomdaten hochgradig <strong>kontextabh\u00e4ngig<\/strong> sind. Probenahme, Lagerung, DNA-Extraktion, Sequenziertechnologie und Bioinformatik beeinflussen die Ergebnisse teils st\u00e4rker als biologische Unterschiede zwischen Personen. Zwei Proben desselben Individuums k\u00f6nnen sich je nach Methodik deutlich unterscheiden.<\/p>\n<p>Referenzdaten im Mikrobiom sind daher <strong>keine festen Normwerte<\/strong>, sondern entsprechen statistischen Vergleichsr\u00e4umen. Sie beschreiben Wahrscheinlichkeiten, Verteilungen und H\u00e4ufigkeiten, aber nicht Idealzust\u00e4nde. Eine Abweichung von einer Referenz ist nicht automatisch pathologisch, sondern zun\u00e4chst eine Abweichung von einem gew\u00e4hlten methodischen Rahmen.<\/p>\n<p>Gro\u00dfprojekte wie das <strong>\u201cMillion Microbiomes Human Project\u201d<\/strong> sind deshalb weniger ein Endpunkt als ein Infrastrukturversuch: Sie sollen helfen zu verstehen, was \u00fcberhaupt vergleichbar ist, bevor Aussagen \u00fcber Ursache, Wirkung oder Intervention getroffen werden k\u00f6nnen.<\/p>[\/et_pb_toggle][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Million Proben in f\u00fcnf Jahren?<\/h2>\n\n\n\n<p>130.000 Proben entsprechen nur 13 % nach 4 Jahren Laufzeit. Gem\u00e4\u00df der kommunizierten Timeline h\u00e4tten zu diesem Zeitpunkt schon 800.000 Proben analysiert sein m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um diese Diskrepanz einzuordnen, lohnt ein Blick auf die Entstehung solcher Gro\u00dfprojekte: Die <strong>\u00f6ffentliche F\u00f6rderung<\/strong> ist hierbei ein wesentlicher Faktor. Ein Projekt in der Mikrobiomforschung, das auf 150.000 Proben nach 5 Jahren zielt, hat deutlich geringere Chancen auf Aufmerksamkeit und F\u00f6rderung, als ein Projekt mit einer symboltr\u00e4chtigen Zielzahl von einer Million. Besonders bei einer h\u00f6heren Anzahl an Partnern und einer entsprechenden F\u00f6rdersumme z\u00e4hlen \u2013 auch im akademischen Bereich &#8211; kommunikative und strategische Argumente.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim MMHP gibt es keine transparent offengelegte, zentrale staatliche F\u00f6rderung mit einer klar benannten F\u00f6rdersumme wie bei klassischen Forschungsprogrammen. Stattdessen handelt es sich um ein Konsortium verschiedener akademischer Einrichtungen und Industriepartner ohne \u00f6ffentliche Angaben zu einem Gesamt-F\u00f6rderbudget. Staatliche Beteiligung k\u00f6nnte \u00fcber institutionelle Drittmittel einzelner Partner bestehen, aber keine koh\u00e4rente \u00f6ffentliche F\u00f6rdersumme ist offiziell dokumentiert.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die <strong>1-Million-Proben-Angabe <\/strong>war publikumswirksam gew\u00e4hlt. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich wurden Verz\u00f6gerungen dabei in Kauf genommen. \u00dcberdies hatte die Corona-Pandemie in den Jahren 2020\u20132022 einen negativen Effekt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum das Projekt trotzdem relevant ist<\/h2>\n\n\n\n<p>Trotzdem bleibt das MMHP ein extrem spannendes Projekt im Bereich der Mikrobiomforschung. Es zeigt sehr deutlich, dass im (mikro)biologischen Bereich Zeitangaben oft nicht linear betrachtet werden k\u00f6nnen. W\u00e4hrend die industriellen Partner ihre St\u00e4rke in Durchsatz und Standardisierung ausspielen k\u00f6nnen, bleibt die Erfassung klinischer und lebensstilbezogener Metadaten m\u00fchsam, teuer und fragmentiert.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Das Ergebnis sind <strong>gro\u00dfe, technisch homogene Datens\u00e4tze<\/strong> mit begrenzter biologischer Kontexttiefe. F\u00fcr Methodenentwicklung ist das wertvoll. F\u00fcr kausale Aussagen nur eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Zudem ist das MMHP keine klassische Studie mit definierten Endpunkten, sondern ein Projekt zum Aufbau eines Datenfundaments. Solche Projekte haben ihre eigene Dynamik, bestehend aus einem Start mit gro\u00dfartigen Ank\u00fcndigungen, dann aber einem langsameren und m\u00fchsameren Aufbau mit inkrementellem Fortschritt. Es ist eher ein dauerhaft wachsendes Referenzprojekt als ein zeitlich befristetes Programm. Das macht es jedoch nicht weniger attraktiv.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Eine weitere gro\u00dfe Herausforderung sind <strong>standardisierte Probenahme, harmonisierte Metadaten, vergleichbare Sequenzqualit\u00e4t<\/strong> und <strong>zentrale Bioinformatik<\/strong>. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Diese Faktoren bestimmen ma\u00dfgeblich die Qualit\u00e4t einer finalen Datenbank und spielen sehr wahrscheinlich eine zentrale Rolle f\u00fcr die bisherige Verz\u00f6gerung.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einordnung der MMHP Mikrobiomforschung<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"2688\" height=\"1792\" src=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/mikrobiomforschung.jpeg\" alt=\"Mikrobiomforschung\" class=\"wp-image-7223\" style=\"aspect-ratio:1.5000241627603537;width:719px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/mikrobiomforschung.jpeg 2688w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/mikrobiomforschung-1280x853.jpeg 1280w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/mikrobiomforschung-980x653.jpeg 980w, https:\/\/bacteria.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/mikrobiomforschung-480x320.jpeg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2688px, 100vw\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mikrobiomforschung ist komplex.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Selbst wenn es noch 10 weitere Jahre dauern sollte, so ist das Ziel, eine <strong>riesige \u00f6ffentliche Datenbank<\/strong> mit Mikrobiomdaten zu generieren, faszinierend. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Es bleibt jedoch abzuwarten, inwieweit dies auch umgesetzt wird. Denn die Teilnahme der Industrie beinhaltet valide wirtschaftliche Interessen, die einer vollst\u00e4ndigen \u00f6ffentlichen Datenfreigabe potenziell entgegenstehen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-default\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die wichtigsten Fragen<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Worum geht es?<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein internationales Projekt im Bereich der Mikrobiomforschung setzt auf hochskalierte, standardisierte Sequenzierung von Mikrobiomproben. Das Ziel ist es, eine Million Proben zu erfassen. Analysiert werden sollen prim\u00e4r das Darm- und das Mundmikrobiom. Die Daten sollen sp\u00e4ter \u00fcber eine <strong>\u00f6ffentliche Plattform<\/strong> zug\u00e4nglich gemacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was bedeutet das?<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn die Standardisierung und die Qualit\u00e4t der Metadaten wirklich in der erhofften Form erfolgen, entsteht eine Referenz, die viele typische Mikrobiom-Aussagen endlich hart testen kann: <strong>Was ist normal, was ist populationsabh\u00e4ngig, was ist methodisch bedingt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche Auswirkungen wird das eines Tages haben k\u00f6nnen?<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine belastbare Referenz aus dieser Mikrobiomforschung kann Diagnostik und Monitoring realistischer und praxisbezogener machen. <strong>Mikrobiomanalysen<\/strong> k\u00f6nnen endlich gematcht werden und eine belastbare Aussage liefern. Darauf aufbauend k\u00f6nnen pr\u00e4zisere <a href=\"https:\/\/bacteria.de\/de\/webinar-kannst-du-dein-mikrobiom-wirklich-veraendern\/\" data-type=\"page\" data-id=\"6755\">Ern\u00e4hrungs- und Interventionsstrategien<\/a> aufgebaut und implementiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist das Projekt in-time?<\/h3>\n\n\n\n<p>Nein. Ende 2023 waren erst 13 Prozent der Proben analysiert.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Verz\u00f6gerung?<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Corona-Pandemie hat eine Rolle dabei gespielt. Aber auch Herausforderungen in <strong>Logistik<\/strong> und <strong>qualitativen Metadaten<\/strong> sind wahrscheinlich schuld an der Verz\u00f6gerung.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist das Projekt gescheitert?<\/h3>\n\n\n\n<p>Nein. Im Jahr 2023 wurde in Frankreich als Teil des MMHP eine gro\u00dfe <a href=\"https:\/\/lefrenchgut.fr\/the-french-gut-project\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/lefrenchgut.fr\/the-french-gut-project\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mikrobiomstudie<\/a> gelauncht, die zeigen soll, wie Ern\u00e4hrung, Lebensstil und bakterielle Besiedlung im Darm langfristig zusammenwirken. Im \u201cLe French Gut Project\u201d sollen bis zum Jahr 2027 100.000 Mikrobiomproben analysiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was lernen wir daraus?<\/h3>\n\n\n\n<p>Mikrobiomforschung ist komplex. Um Erkenntnisse aus Mikrobiomanalysen zu generieren, reicht eine reine Sequenzanalyse <strong>nicht<\/strong> aus. Nur durch sorgf\u00e4ltige Standardisierung, Methodenvergleiche, transparente Limitationen und qualitativ hochwertige Metadaten kann eine Datenbank entstehen, die als Referenz taugt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellen:<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/db.cngb.org\/mmhp\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/db.cngb.org\/mmhp<\/a><br><a href=\"https:\/\/lefrenchgut.fr\/the-french-gut-project\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/lefrenchgut.fr\/the-french-gut-project\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-divi-layout\">[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][dsm_text_divider header=&#8220;Das Wichtigste auf einen Blick&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; header_level=&#8220;h2&#8243; header_font=&#8220;||||||||&#8220; header_text_color=&#8220;#2DACDC&#8220; max_width=&#8220;100%&#8220; custom_margin=&#8220;||24px|||&#8220; custom_padding=&#8220;||14px||false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/dsm_text_divider][et_pb_text module_class=&#8220;insight-box&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;rgba(45,172,220,0.15)&#8220; custom_padding=&#8220;20px|70px|20px|70px|false|false&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; custom_css_free_form=&#8220;||.insight-box {||  max-width: 720px;       \/* Breite begrenzen *\/||  margin-left: auto;      \/* zentriert *\/||  margin-right: auto;||  background: linear-gradient(180deg, rgba(45,172,220,0.08) 0%, rgba(45,172,220,0.14) 100%);||  border-radius: 18px;||  box-shadow: 0 8px 22px rgba(0,0,0,0.05);||  padding: 30px 38px;||}||||\/* Magazin-Stil f\u00fcr Insights \/ Flash *\/||.insight-box {||  background: linear-gradient(180deg, rgba(45,172,220,0.08) 0%, rgba(45,172,220,0.14) 100%);||  border-radius: 18px;||  box-shadow: 0 8px 22px rgba(0,0,0,0.05);||  padding: 30px 38px;||  position: relative;||}||.insight-box::before {||  content: %22%22;||  position: absolute;||  top: 0; left: 0; bottom: 0;||  width: 4px;||  border-radius: 18px 0 0 18px;||  background: linear-gradient(180deg, rgba(45,172,220,0.5) 0%, rgba(45,172,220,0.25) 100%);||}||.insight-box ol li,||.insight-box ul li { margin-bottom: 30px; }||.insight-box ol li:last-child,||.insight-box ul li:last-child { margin-bottom: 0; }||||||||&#8220; border_radii=&#8220;on|5px|5px|5px|5px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; box_shadow_horizontal=&#8220;1px&#8220; box_shadow_color=&#8220;rgba(10,6,6,0.2)&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<ol>\n<li>Eine gro\u00dfangelegtes Konsortium, das \u201cMillion Microbiomes from Humans Project\u201d (MMHP) zielt auf eine standardisierte Mikrobiom Referenz mit Fokus auf Stuhl und Speichel.<\/li>\n<li>Eine Million Mikrobiomproben sollen analysiert werden<\/li>\n<li>Der Wert einer solchen Datenbank steht und f\u00e4llt mit Standardisierung, Metadaten und Repr\u00e4sentativit\u00e4t, nicht mit der reinen Probenzahl.<\/li>\n<li>Gro\u00dfe Referenzen helfen zwar bei Taxonomie und Vergleichbarkeit, ersetzen aber trotzdem keine kausalen Studiendesigns.<\/li>\n<li>Das Projekt ist stark verz\u00f6gert gegen\u00fcber den urspr\u00fcnglichen Zielen.<\/li>\n<li>Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realit\u00e4t ist typisch f\u00fcr gro\u00dfskalige Mikrobiomforschung.<\/li>\n<li>Trotzdem k\u00f6nnte eine solche Datenbank neue und aufregende Ergebnisse liefern. Dies aber nur, wenn sie \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich ist.<\/li>\n<\/ol>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum das \u201cMillion Microbiomes from Humans Project\u201d hinter den eigenen Erwartungen liegt und was uns das \u00fcber Mikrobiomforschung sagt.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":7219,"template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"off","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"insight-topic":[278],"class_list":["post-7185","insight","type-insight","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","insight-topic-forschung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/insight\/7185","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/insight"}],"about":[{"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/insight"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/insight\/7185\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7233,"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/insight\/7185\/revisions\/7233"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7219"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7185"}],"wp:term":[{"taxonomy":"insight-topic","embeddable":true,"href":"https:\/\/bacteria.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/insight-topic?post=7185"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}